Der SV Sparkasse Leobendorf treibt seine Kaderplanung für die Saison 2026/27 weiter voran und präsentiert gleich mehrere Neuzugänge. Während mit Tobias Pellegrini ein äußerst erfahrener Angreifer den Weg unter die Burg Kreuzenstein findet, setzen die Weinviertler mit Tobias Kerschl und Oliver Stuchetz zugleich auf zwei junge Defensivspieler mit großem Entwicklungspotenzial.
Für die Offensive konnte sich Leobendorf die Dienste von Tobias Pellegrini sichern. Der gebürtige Linzer wechselt von Austria Salzburg ins Weinviertel und bringt reichlich Erfahrung aus den höchsten Spielklassen des österreichischen Unterhauses mit.
Der 29-Jährige absolvierte in seiner Karriere bereits 93 Spiele in der 2. Liga sowie mehr als 150 Einsätze in der Regionalliga. Für Vereine wie LASK, Blau-Weiß Linz, Vorwärts Steyr, SKU Amstetten und Austria Salzburg erzielte der Angreifer insgesamt 82 Tore im Erwachsenenbereich. Auch im Nachwuchs machte Pellegrini auf sich aufmerksam. Für die österreichischen U16- bis U19-Nationalteams kam er insgesamt 36 Mal zum Einsatz und erzielte dabei zehn Treffer. Durch seinen beruflichen Lebensmittelpunkt in Wien ergab sich nun die Möglichkeit eines Wechsels nach Leobendorf, wo er künftig für mehr Durchschlagskraft im Angriff sorgen soll.
Neben der Offensivverstärkung präsentierte der Regionalligist auch zwei junge Defensivspieler. Von Union Mauer wechselt Tobias Kerschl nach Leobendorf. Der 22-jährige Linksverteidiger gehörte trotz des Abstiegs der Wiener in den vergangenen Jahren zu den konstantesten Leistungsträgern seines Teams.
Kerschl kann bereits auf mehr als 45 Einsätze in der Regionalliga Ost sowie 58 Spiele in der Wiener Liga zurückblicken. Seine fußballerische Ausbildung erhielt er bei den Akademien von Rapid Wien und Red Bull Salzburg. Vor allem seine Zweikampfstärke und seine Erfahrung auf Regionalliga-Niveau überzeugten die Verantwortlichen.
Noch jünger ist Oliver Stuchetz. Der 20-jährige Rechtsverteidiger kommt vom FC Mistelbach aus der 2. Landesliga nach Leobendorf. Dort entwickelte er sich bereits im Alter von 17 Jahren zum Stammspieler und absolvierte in den vergangenen vier Jahren mehr als 90 Pflichtspiele. Nun möchte er unter Trainer Lukas Fürhauser den nächsten Schritt seiner Karriere machen und sich erstmals in der Regionalliga Ost beweisen.
Die jüngsten Transferaktivitäten zeigen die Richtung, die der SV Sparkasse Leobendorf eingeschlagen hat. Mit Tobias Pellegrini erhält die Mannschaft einen erfahrenen Offensivspieler mit nachgewiesener Torgefahr, während Tobias Kerschl und Oliver Stuchetz die Defensive verjüngen und zusätzliche Optionen auf den Außenbahnen schaffen.
Nach einer Saison mit Höhen und Tiefen arbeiten die Weinviertler damit konsequent an einem schlagkräftigen Kader für die kommende Spielzeit. Die Mischung aus routinierten Kräften und entwicklungsfähigen Talenten soll dabei die Grundlage für eine erfolgreiche Saison 2026/27 bilden.
Quelle: SV Sparkasse Leobendorf