Regionalliga Ost

Stössl nach Gloggnitz-Niederlage: „Die zweite Halbzeit können wir mitnehmen“

Für den SV Gloggnitz endete das Heimspiel gegen den SC/ESV Parndorf mit einer 0:2-Niederlage. Beide Treffer durch Timo Schmelzer und Marek Rigo fielen bereits vor der Pause. Im Gespräch blickte Gloggnitz-Trainer Edi Stössl anschließend durchaus selbstkritisch auf den Auftritt seiner Mannschaft zurück. Vor allem mit den ersten 45 Minuten konnte der Meister-Coach wenig anfangen, während ihm die Reaktion nach dem Seitenwechsel deutlich besser gefiel.

Weiß-Roter Fußball auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Stössl hadert mit schwacher erster Hälfte

Dass Gloggnitz zur Pause mit zwei Treffern zurücklag, führte Stössl in erster Linie auf den eigenen Auftritt zurück. Seine Mannschaft habe nur schwer in die Begegnung gefunden und über weite Strecken nicht jene Leistung auf den Platz gebracht, die man sich vorgenommen hatte.

Daneben sorgte auch die Linie des Unparteiischen beim Gloggnitzer Trainer für Unverständnis. Mehrere Zweikämpfe seien zunächst laufen gelassen worden, ehe aus seiner Sicht bei einer vergleichsweise kleinen Aktion auf Strafstoß entschieden wurde. Verstecken wollte sich Stössl dahinter allerdings keineswegs: „Das soll aber keine Ausrede sein. Wir haben in der ersten Halbzeit einfach nicht ins Spiel gefunden und können mit unserem Auftritt überhaupt nicht zufrieden sein.“

Deutlich anderes Gesicht nach der Pause

In der Kabine reagierte Gloggnitz mit einigen Anpassungen – und genau diese zeigten Wirkung. Die Hausherren präsentierten sich nach Wiederbeginn wesentlich griffiger und schafften es nun, den bis dahin souveränen Parndorfern deutlich mehr Probleme zu bereiten.

Was fehlte, war die Belohnung. Gerade ein Anschlusstreffer hätte nach Ansicht Stössls noch einmal für eine völlig neue Ausgangslage sorgen können. „Wenn uns das 1:2 gelingt, kann die Partie vielleicht noch einmal ganz anders aussehen. Leider haben wir es nicht geschafft, uns für die bessere zweite Halbzeit mit einem Tor zu belohnen.“

Reaktion als positiver Ansatzpunkt

Entsprechend differenziert fiel das Fazit des Gloggnitzer Trainers aus. Die ersten 45 Minuten entsprachen keineswegs den eigenen Ansprüchen, umso wichtiger war für Stössl aber, dass seine Mannschaft nach der Pause eine Reaktion zeigte.

„Mit der ersten Halbzeit können wir nicht zufrieden sein, mit der zweiten dafür umso mehr. Das ist trotz der Niederlage etwas Positives, das wir aus diesem Spiel mitnehmen können.“

Damit blieb Gloggnitz gegen Parndorf zwar ohne Punkte, der zweite Durchgang lieferte Stössl aber zumindest jene Ansätze, an die seine Mannschaft in der kommenden Woche anknüpfen soll.