In der 30. Runde der Regionalliga Ost feierte der SC Wiener Viktoria einen deutlichen 4:1-Auswärtserfolg bei TWL Elektra. Dabei erwischten zunächst die Hausherren den besseren Start und gingen früh in Führung. Die Gäste aus Meidling fanden jedoch immer besser in die Partie, steigerten sich vor allem offensiv deutlich und drehten das Spiel noch klar zu ihren Gunsten. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatten unter anderem Ali Sahintürk und Alexander Jovanovic, die mit starken Leistungen den Grundstein für den wichtigen Auswärtssieg legten.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag für die Heimmannschaft. Bereits in der 13. Minute konnte Amel Sacirovic TWL Elektra in Führung bringen. Mit einem präzisen Schuss sorgte er für das 1:0 und ließ die Fans der Gastgeber jubeln. In der Folge kontrollierte TWL Elektra das Spielgeschehen und versuchte, den Vorsprung auszubauen. Bei einem Stangenschuss hatte man Pech im Abschluss. Kurz vor dem Halbzeitpfiff nahm dann Ali Shintürk Maß und versenkte einen Freistoß herrlich zum 1:1-Ausgleich (42.).
Nur drei Minuten später, kurz vor dem Halbzeitpfiff, brachte Antonio Sokcevic die Gäste in Führung. Sein Treffer zum 1:2 war der Lohn für die engagierte Aufholjagd der Wiener Viktoria. Mit diesem knappen Vorsprung gingen die Gäste in die Halbzeitpause. TWL Elektra stand nach dem Seitenwechsel unter Zugzwang und musste nun mehr riskieren, um das Spiel zu drehen.
Nach der Führung präsentierte sich der SC Wiener Viktoria über weite Strecken sehr souverän und ließ defensiv kaum etwas zu. Die Gäste kontrollierten das Spielgeschehen, verabsäumten es allerdings, die Partie schon früher endgültig zu entscheiden. Dadurch blieb TWL Elektra lange im Spiel, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Erst in der Schlussphase konnte die Wiener Viktoria das Ergebnis durch Tore von Ali Sahintürk (88.) und Alexander Jovanovic (90.+3) deutlicher gestalten und den letztlich klaren Auswärtserfolg absichern.
Stimme zum Spiel:
Dozhghar Kadir (Co-Trainer Wiener Viktoria):
„Wir haben gewusst, dass eine schwierige Woche auf uns wartet. Elektra ist eine Mannschaft mit viel Potential und deshalb auch extrem unangenehm zu bespielen. Vor allem in den ersten 30 Minuten waren sie deutlich wacher und aggressiver als wir, da haben wir uns schwer getan, überhaupt richtig ins Spiel zu finden.
Nach der Pause ist uns dann aber schnell das 2:1 gelungen und danach haben wir insgesamt weniger Fehler gemacht. Trotzdem hätten wir das 3:1 früher nachlegen können, um das Spiel ruhiger zu Ende zu bringen. Fußballerisch war es sicherlich schon einmal besser, aber aktuell zählen vor allem die Punkte – und die haben wir geholt.
Dass FavAC und Union Mauer Punkte liegen gelassen haben, macht diesen Sieg natürlich noch wichtiger. Es ist außerdem das erste Mal in dieser Saison, dass wir drei Spiele in Folge gewonnen haben, und das gibt uns enorm viel Kraft. Auf die Mannschaft kann man momentan wirklich stolz sein. Trotzdem haben wir noch nichts erreicht und müssen weiter hart arbeiten, auch wenn uns der kleine Polster jetzt natürlich etwas hilft.“