Vor 4.100 Zuschauern im runderneuerten Stadion feierte der Wiener Sport-Club in der 33. Runde der Regionalliga Ost einen verdienten 3:0-Heimsieg gegen Herbstmeister Leobendorf. Während die Gäste die erste Halbzeit noch offen gestalten konnten, sorgten die Hernalser mit einem Blitzstart nach Wiederbeginn für die Entscheidung und belohnten sich mit einem überzeugenden Auftritt.

In den ersten 45 Minuten entwickelte sich eine intensive Begegnung auf Augenhöhe. Leobendorf zeigte sich keineswegs beeindruckt von der stimmungsvollen Atmosphäre und kam durch mehrere gefährliche Vorstöße zu guten Ansätzen. Bei Hereingaben fehlte den Gästen jedoch die letzte Konsequenz im Abschluss.
Auch der Wiener Sport-Club setzte offensiv Akzente. Vor allem Darijo Pecirep beschäftigte die Defensive der Niederösterreicher immer wieder, fand aber zunächst seinen Meister in Schlussmann Maximilian Sulek beziehungsweise den aufmerksamen Verteidigern. Da beide Mannschaften defensiv diszipliniert agierten, ging es folgerichtig mit einem torlosen Remis in die Kabinen.
Nur wenige Augenblicke nach Wiederanpfiff änderte sich das Bild. Die Hausherren erwischten einen Traumstart in die zweite Halbzeit. Nach einer starken Parade von Sulek gegen den ersten Versuch von Pecirep war der Stürmer im Nachsetzen zur Stelle und schob zum 1:0 ein.
Der Treffer gab dem Wiener Sport-Club spürbar Auftrieb, während Leobendorf zunehmend den Zugriff auf die Partie verlor. Die Schwarz-Weißen kontrollierten nun das Geschehen und erhöhten nach etwas mehr als einer Stunde. Konstantin Kerschbaumer fasste sich aus rund 16 Metern ein Herz und setzte den Ball präzise neben die Stange zum 2:0.
Leobendorf fand in der Folge kaum mehr Mittel, um offensiv gefährlich zu werden. Stattdessen boten sich den Gastgebern weitere Räume. Rund 20 Minuten vor dem Ende sorgte schließlich Nils Zatl für die endgültige Entscheidung. Nach einem idealen Zuspiel blieb der Joker vor Sulek eiskalt und traf zum 3:0-Endstand.
Damit feierte der Wiener Sport-Club vor beeindruckender Kulisse einen gelungenen Fußballabend und unterstrich seine starke Form in der Schlussphase der Saison. Leobendorf hingegen musste nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit anerkennen, dass die Hausherren nach dem Seitenwechsel deutlich effizienter und konsequenter agierten.