Der FavAC hat in der Regionalliga Ost einen überzeugenden Heimauftritt hingelegt. Gegen den SV Leobendorf setzte sich die Mannschaft mit 3:0 durch und belohnte sich für eine über weite Strecken dominante Vorstellung. Die Favoritner ließen über 90 Minuten nur wenig zu, waren vor dem Tor effizient und machten mit zwei Treffern nach der Pause endgültig alles klar.

Von Beginn an war zu spüren, dass der FavAC das Kommando übernehmen wollte. Die Gastgeber spielten druckvoll und versuchten, Leobendorf möglichst weit vom eigenen Tor fernzuhalten. Die Gäste fanden zwar immer wieder Ansätze, konnten daraus aber kaum echte Gefahr entwickeln.
Nach einer halben Stunde fiel schließlich der Führungstreffer: Faris Kavaz traf in der 30. Minute zum 1:0. Damit hatte der FavAC das Spiel auch auf der Anzeigetafel in die gewünschte Richtung gelenkt.
Leobendorf musste nun mehr investieren, doch die Favoritner standen defensiv kompakt und ließen nur wenig zu. Mit der knappen Führung ging es in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich am grundsätzlichen Bild wenig. Der FavAC blieb die aktivere Mannschaft und wartete geduldig auf die nächste Möglichkeit.
Die sollte bis zur 75. Minute auf sich warten lassen. Dann erhöhte Patryk Ciez auf 2:0 und sorgte damit für eine komfortable Ausgangslage in der Schlussphase.
Leobendorf versuchte noch einmal, zurückzukommen, fand aber weiterhin kaum ein Durchkommen. Der FavAC kontrollierte die Partie und ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass die drei Punkte in Favoriten bleiben würden.
In der Nachspielzeit setzte Pjeter Lekaj schließlich den Schlusspunkt. In der 93. Minute traf er zum 3:0 und machte damit endgültig den Deckel auf einen gelungenen Abend.
Der FavAC feiert damit einen verdienten und letztlich souveränen 3:0-Heimsieg. Leobendorf zeigte zwar immer wieder gute Ansätze, blieb offensiv aber ohne Durchschlagskraft.
Thomas Friz (Obmann-Stellvertreter FavAC): „Das war heute eine sehr konzentrierte und reife Mannschaftsleistung und das schönste Geburtstagsgeschenk für mich. Wir haben von der ersten Minute an gezeigt, dass wir das Spiel gewinnen wollen, und haben über weite Strecken sehr kontrolliert agiert. Besonders freut mich, dass wir hinten die Null gehalten und vorne unsere Möglichkeiten konsequent genutzt haben. Wir wissen, dass Leobendorf eine Mannschaft ist, die dir das Leben schwer machen kann. Deshalb war es wichtig, geduldig zu bleiben und nicht hektisch zu werden. Nach dem 2:0 haben wir das Spiel dann sehr souverän zu Ende gespielt. Das 3:0 in der Nachspielzeit ist natürlich noch einmal ein schöner Abschluss. Wir wollen genau in diese Richtung weiterarbeiten. Die Regionalliga ist ausgeglichen, und du bekommst nichts geschenkt. Umso wichtiger sind solche Auftritte, bei denen die Mannschaft über 90 Minuten geschlossen auftritt, diszipliniert bleibt und sich am Ende für den Aufwand belohnt. Heute dürfen wir zufrieden sein – ab morgen gilt der Fokus aber schon wieder der nächsten Aufgabe.“
Leobendorf: Maximilian Sulek - Niklas Streimelweger, Amadeus Zenk, Mario Pavelic (K) - Tobias Kerschl, Hakan Gökcek, Marco Hofer, Luka Mirkovic - Felix Orgolitsch, Eron Terziu, Miroslav Beljan Ersatzspieler: Tobias Weichselberger, Oliver Stuchetz, Phillip Jaksic, Dusan Lazarevic, Tobias Pellegrini, Luka Makrisevic Trainer: Lukas Fürhauser
FavAC: Mario Zocher - Mateja Nedeljkovic, Alphonse Denis Soppo, Borisz Grozdic, Erik Hoscha, Luis Bezjak - Pjeter Lekaj, Michael Valtchev (K), Patryk Ciez, Jakob Füruter - Faris Kavaz Ersatzspieler: Julian Stöckl, Vitus Reisenbichler, Calvin Stifter, Almer Softic, Viktor Minic Trainer: Herbert Gager