In der Regionalliga Ost setzte sich der SV Donau mit einem 4:0-Sieg gegen den FavAC durch. Bereits früh stellte Paul Staudinger die Weichen auf Sieg, bevor Ensar Muminovic, Marko Nikolic und Alen Spnulovic das Ergebnis in der zweiten Halbzeit deutlich in die Höhe schraubten. Der SV Donau zeigte eine gute Vorstellung, auch wenn der Erfolg zu hoch ausfiel.

Besser hätte der Abend für den SV Donau kaum beginnen können. Nach gerade einmal einer Minute zappelte der Ball bereits im Netz des FavAC. Paul Staudinger vollendete einen präzisen Stanglpass von Zeidler zur frühen Führung und gab damit die Richtung vor: Donau wollte von Beginn an zeigen, wer Herr im eigenen Haus ist.
Die Gastgeber kontrollierten das Spiel in der Folge, dann kam aber auch der FavAC besser ins Spiel. Die Favoritner fanden Räume, aber auch Donau versuchte immer wieder, das zweite Tor nachzulegen. So blieb es aber bis zur Pause beim 1:0.
Nach Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig am Bild. Donau blieb die aktivere Mannschaft, musste sich aber gedulden. Dann kam die Schlussphase – und mit ihr der Donau-Sturmlauf, nachdem es bis dahin dann ein ausgeglichenes Spiel war.
In der 79. Minute war es Ensar Muminovic, der einen Fehler in der FavAC-Defensive eiskalt ausnutzte und auf 2:0 stellte, nachdem der Tormann zwei Mal gut pariert hatte. Damit war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen. Nur 13 Minuten später erhöhte Marko Nikolic auf 3:0.
Und Donau hatte noch nicht genug. In der 94. Minute setzte Alen Spnulovic mit dem vierten Treffer den Schlusspunkt unter einen Abend, an dem die Gastgeber über weite Strecken das Spiel diktierten.
4:0 – ein deutlicher Erfolg für den SV Donau. Der perfekte Start durch Staudinger, eine konzentrierte Defensive und drei Treffer in der Schlussphase sorgten letztlich für ein Ergebnis, das die Kräfteverhältnisse an diesem Abend nicht deutlich widerspiegelt.
Nermin Jusic (Obmann Donau): „Das war heute eine richtig starke Mannschaftsleistung. Wir haben mit dem Tor nach einer Minute einen perfekten Start erwischt, sind danach aber nicht hektisch geworden, sondern haben unser Spiel durchgezogen. Besonders freut mich, dass wir auch nach dem 1:0 konzentriert geblieben sind. In der Schlussphase haben wir dann unsere Chancen konsequent genutzt. Drei Tore in den letzten 15 Minuten – das zeigt auch, welche Energie in der Mannschaft steckt. Ein 4:0 gegen den FavAC ist natürlich ein Ergebnis, über das wir uns sehr freuen. Aber noch wichtiger ist für mich die Art und Weise, wie wir heute aufgetreten sind. Die Mannschaft hat von der ersten bis zur letzten Minute gearbeitet, füreinander gespielt und sich diesen Sieg verdient. Darauf können wir stolz sein. Der Sieg ist letztlich aber zu hoch ausgefallen. Bis zum 2:0 war es eine ausgeglichene Partie."
SV Donau: Matteo Hotop, Eddi Jusic, Paul Staudinger, Andrej Vukovic (K), Marko Nikolic, Furkan Sezen, Ernad Kupinic, Ensar Muminovic, Haris Zahirovic, Vincent Zeidler, Vedad Cosic Ersatzspieler: Enes Bora, Boris Vukovic, Alexander Heller, Martin Mitrovic, Mateo Sarac, Alen Spnulovic Trainer: Dardan Zariqi
FavAC: Mario Zocher - Alphonse Denis Soppo, Borisz Grozdic, Erik Hoscha, Luis Bezjak, Leon Najdovski - Pjeter Lekaj, Michael Valtchev (K), Almer Softic, Patryk Ciez - Calvin Stifter Ersatzspieler: Julian Stöckl, Mateja Nedeljkovic, Vitus Reisenbichler, Viktor Minic, Amadou Diallo, Damian Aleksov Trainer: Herbert Gager