Der Wiener Sport-Club hat in der Regionalliga Ost wieder ein kräftiges Ausrufezeichen gesetzt. Beim SV Wienerberg feierte der WSC einen souveränen 6:0-Auswärtserfolg und ließ dabei von Beginn an keinen Zweifel daran, wer an diesem Nachmittag das Spiel bestimmen würde. Darijo Pecirep avancierte dabei zum Spieler des Spiels. Der Torjäger erzielte drei Tore.

Bereits in der 3. Spielminute erwischten die Gäste einen Traumstart. Darijo Pecirep schloss einen schnellen Angriff zur frühen 1:0-Führung ab. Der Treffer gab dem Wiener Sport-Club zusätzliche Sicherheit, gleichzeitig blieb die Mannschaft aber weiter aktiv und setzte Wienerberg immer wieder unter Druck.
Die Hausherren fanden nur schwer ins Spiel und hatten große Probleme, sich aus der spielerischen Umklammerung des WSC zu lösen. Der Sport-Club kontrollierte das Geschehen, ließ den Ball laufen und kam immer wieder gefährlich in die Offensive. Kurz vor dem Pausenpfiff schlug Pecirep erneut zu und stellte in der 45. Minute auf 2:0. Mit dieser Führung ging es auch in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel machte der WSC genau dort weiter, wo er aufgehört hatte. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff war erneut Pecirep zur Stelle. Mit seinem dritten Treffer des Tages schnürte der Offensivspieler seinen Dreierpack und erhöhte auf 3:0.
Damit war der Widerstand der Wienerberger endgültig gebrochen. Der Wiener Sport-Club blieb dennoch konsequent und spielte weiter nach vorne. In der 53. Minute erhöhte Kerim Abazovic auf 4:0 und sorgte damit endgültig für klare Verhältnisse.
Auch in der Schlussphase ließ der WSC nicht nach. Eren Keles traf in der 75. Minute zum 5:0, ehe Rene Kriwak in der 87. Minute mit dem sechsten Treffer den Schlusspunkt setzte.
Am Ende stand ein 6:0-Auswärtssieg, bei dem der Wiener Sport-Club sowohl offensiv als auch defensiv überzeugte. Besonders Darijo Pecirep stach mit seinen drei Treffern heraus. Wienerberg fand über weite Strecken keine Mittel gegen den druckvollen Auftritt der Gäste.
David Krapf-Günther (Sektionsleiter WSC): „Wir können mit dem Auftritt heute sehr zufrieden sein. Entscheidend war, dass wir von Beginn an die richtige Einstellung auf den Platz gebracht haben. Der frühe Führungstreffer hat uns natürlich geholfen, aber wir haben danach nicht aufgehört, Fußball zu spielen. Wir wollten weiter aktiv bleiben, den Gegner unter Druck setzen und unsere Möglichkeiten konsequent nutzen. Gerade bei einer frühen Führung besteht immer die Gefahr, dass man einen Gang zurückschaltet oder dem Gegner wieder ins Spiel hilft. Das ist uns heute nicht passiert. Wir sind nach dem 1:0 drangeblieben, haben vor der Pause noch das zweite Tor gemacht und nach Seitenwechsel sofort wieder nachgelegt. Das war aus unserer Sicht ein ganz wichtiger Punkt. Dass wir am Ende sechs Tore erzielen und gleichzeitig kein Gegentor bekommen, spricht für die Leistung der gesamten Mannschaft. Darijo Pecirep hat mit seinem Dreierpack natürlich einen großen Anteil an diesem Ergebnis, aber wir wollen bewusst die Mannschaftsleistung hervorheben. Die Tore sind letztlich das Ergebnis davon, dass wir als Team gut funktioniert und über 90 Minuten konzentriert gearbeitet haben. Natürlich freuen wir uns über einen 6:0-Auswärtssieg. Solche Ergebnisse geben Selbstvertrauen und sind auch für die Stimmung innerhalb der Mannschaft wichtig. Gleichzeitig wissen wir, dass uns dieser Sieg für die nächste Partie nichts schenkt. Wir wollen die Leistung bestätigen und müssen dafür wieder mit derselben Konsequenz, Konzentration und Bereitschaft auftreten. Heute dürfen wir uns aber über einen sehr gelungenen Auftritt freuen. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie offensiv viel Qualität hat, gleichzeitig hinten sehr konzentriert geblieben ist und auch nach einer klaren Führung nicht aufgehört hat, Fußball zu spielen. Genau diese Mentalität wollen wir mitnehmen.“
Wienerberg: Michael Höfler (TW) // Stefan Ziermann // Paul Semrau // Christoph Hüttmair // Mustafa Güllü // Ibrahim Mohamed // Benjamin Pitzek // Florian Schöberl // Mahmud Imamoglu // Christopher Schaller // Mario Mandl, ERSATZSPIELER: Nemanja Ivic (ET) // Matthias Schmid // Fabio Weingartmann // Manuel Petrović // Jawad Nabavi // Ayoub Ammar, TRAINER: Rudolf Vogel
WSC: Christoph Haas (TW) // Kürsat Güclü // Stefan Radulovic // Konstantin Kerschbaumer // Nicholas Wunsch // Eren Keles // Sam Schutti // Rocco Sutterlüty // Darijo Pecirep // Kerim Abazovic // Paul Sahanek, ERSATZSPIELER: David Nöckler (ET) // Marko Grubesic // Samuel Oppong // Floris Van Zaanen // Filip Drljepan // Rene Kriwak, TRAINER: Daniel Seper
Foto: Josef Parak