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Torrausch nach Blitzschock: SV Donau deklassiert SV Wienerberg

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SV Donau
SV Wienerberg

Was für ein Fußball-Spektakel in der Regionalliga Ost! Der SV Donau verwandelte das Heimspiel gegen den SV Wienerberg in eine eindrucksvolle Torgala und fegte die Gäste mit einem sensationellen 8:1-Erfolg vom Platz. Dabei hatte die Begegnung für die Hausherren alles andere als nach Wunsch begonnen. Doch anstatt sich vom frühen Rückstand aus dem Konzept bringen zu lassen, zündete die Donau ein wahres Offensivfeuerwerk. Allen voran Ensar Muminovic und Eddi Jusic drückten der Partie ihren Stempel auf und hatten maßgeblichen Anteil an einem Fußballnachmittag, den die Gastgeber wohl noch lange in bester Erinnerung behalten werden.

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Blitzstart der Gäste entfacht Donauer Torlawine

Kaum war der Anpfiff ertönt, folgte bereits die kalte Dusche für die Hausherren. Florian Schöberl erwischte den SV Donau auf dem falschen Fuß und brachte den SV Wienerberg schon in der ersten Spielminute mit 1:0 in Führung. Ein Auftakt nach Maß für die Gäste – doch die Freude darüber sollte nicht lange anhalten.

Denn die Donau ließ sich von diesem frühen Nackenschlag keineswegs aus der Ruhe bringen. Ganz im Gegenteil: Die Gastgeber übernahmen zunehmend das Kommando, drängten die Wienerberger in die Defensive und arbeiteten entschlossen am Ausgleich. In der 12. Minute war es schließlich Eddi Jusic, der den Bann brach und mit seinem Treffer zum 1:1 die Aufholjagd einleitete.

Nun nahm der Donauer Angriffsexpress so richtig Fahrt auf. Besonders Ensar Muminovic präsentierte sich in Torlaune und sorgte in der 22. Minute für die erstmalige Führung seiner Mannschaft. Doch damit hatte der Offensivakteur noch lange nicht genug: Nur wenige Minuten später schlug er erneut zu, schnürte seinen Doppelpack und stellte auf 3:1.

Die Hausherren hatten jetzt endgültig das Zepter übernommen und ließen den Gästen kaum Luft zum Durchatmen. Noch vor dem Pausenpfiff setzte Martin Mitrovic den nächsten Wirkungstreffer und schraubte das Ergebnis auf 4:1.

Damit war bereits nach 45 Minuten klar, in welche Richtung sich diese Begegnung entwickelte. Der SV Donau hatte den anfänglichen Rückschlag nicht nur eindrucksvoll weggesteckt, sondern mit einer druckvollen und konsequenten Vorstellung das Spiel vollständig an sich gerissen. Wienerberg hingegen fand kaum ein Mittel, um dem Offensivdrang der Gastgeber Einhalt zu gebieten.

Donau kennt keine Gnade und macht das Schützenfest perfekt

Wer nach dem Seitenwechsel auf eine ruhigere Gangart der Hausherren gehofft hatte, wurde eines Besseren belehrt. Der SV Donau blieb seinem offensiven Spielstil treu, hielt das Tempo hoch und ließ keinen Zweifel daran aufkommen, wer an diesem Tag als Sieger vom Platz gehen würde.

In der 65. Minute wurde die ohnehin schon schwierige Situation für die Gäste noch bitterer. Ausgerechnet Florian Schöberl, der Wienerberg mit seinem frühen Führungstreffer zunächst jubeln ließ, beförderte den Ball nun ins eigene Tor und sorgte damit für das 5:1.

Doch auch dieser komfortable Vorsprung stillte den Torhunger der Gastgeber nicht. In der 70. Minute reihte sich Vincent Zeidler mit dem Treffer zum 6:1 in die Torschützenliste ein. Nur vier Minuten später war Marko Nikolic zur Stelle und erhöhte auf 7:1. Die Wienerberger Defensive fand gegen die Angriffswellen der Donau weiterhin kein wirksames Gegenmittel.

Den krönenden Abschluss dieses denkwürdigen Torreigens lieferte schließlich Haris Muheljic, der in der 89. Minute mit seinem Treffer zum 8:1-Endstand das letzte Ausrufezeichen setzte.

Ein Offensivfeuerwerk mit klarer Botschaft

Am Ende stand ein Sieg, der auch in dieser Höhe hochverdient war. Der SV Donau begeisterte nicht nur mit seiner enormen Durchschlagskraft in der Offensive, sondern überzeugte nach dem frühen Gegentreffer ebenso durch defensive Stabilität. Die Gastgeber hielten die Wienerberger über weite Strecken erfolgreich von gefährlichen Torchancen fern und ließen zu keinem Zeitpunkt eine ernsthafte Aufholjagd zu.

Für den SV Wienerberg entwickelte sich der verheißungsvolle Auftakt dagegen zu einem bitteren Nachmittag. Nach der frühen Führung gerieten die Gäste zunehmend unter die Räder und mussten die spielerische Überlegenheit der Hausherren anerkennen. Nun gilt es, diese deutliche Niederlage rasch aufzuarbeiten und in den kommenden Begegnungen wieder den Weg zurück in die Erfolgsspur zu finden.

Der SV Donau hingegen setzte mit diesem fulminanten 8:1-Heimsieg ein unübersehbares Ausrufezeichen – und bewies eindrucksvoll, dass selbst ein Rückstand in der ersten Minute einem echten Fußballfest nicht im Wege stehen muss.

Stimme zum Spiel: 

Nermin Jusic (Obmann Donau): „Wenn du nach nicht einmal einer Minute mit 0:1 zurückliegst und am Ende mit 8:1 vom Platz gehst, dann sagt das schon einiges über die Moral und die Qualität unserer Mannschaft aus. Die Burschen haben sich vom frühen Gegentreffer überhaupt nicht aus der Ruhe bringen lassen, sondern sofort die richtige Reaktion gezeigt. Was danach folgte, war über weite Strecken wirklich beeindruckend. Wir haben mit viel Tempo, Spielfreude und Entschlossenheit agiert, wunderschöne Tore erzielt und dem Gegner kaum Möglichkeiten gelassen. Besonders freut mich, dass sich gleich mehrere Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Das zeigt, wie viel Qualität in unserer Mannschaft steckt. Natürlich darf man so einen Sieg auch genießen, denn acht Tore schießt man nicht alle Tage. Trotzdem bleiben wir mit beiden Beinen am Boden. Es sind drei Punkte, nicht mehr und nicht weniger. Aber solche Auftritte machen natürlich Lust auf mehr und sind auch eine schöne Belohnung für die harte Arbeit der gesamten Mannschaft und des Trainerteams.“

Aufstellungen: 

Donau: Matteo Hotop, Nikola Kalak, Eddi Jusic (K), Paul Staudinger, Marko Nikolic, Martin Mitrovic, Ernad Kupinic, Ensar Muminovic, Haris Zahirovic, Mateo Sarac, Vincent Zeidler Ersatzspieler: Enes Bora, Haris Muheljic, Alexander Heller, Emir Dzinic, Yann Nkonobang, Alen Spnulovic Trainer: Dardan Zariqi

Wienerberg 1921: Michael Höfler, Matthias Schmid, Fabio Weingartmann, Manuel Petrović, Christoph Hüttmair (K), Ibrahim Mohamed, Benjamin Pitzek, Ayoub Ben Ammar, Florian Schöberl, Christopher Schaller, Mario Mandl Ersatzspieler: Olivier Dusan Lipcak, Paul Semrau, Maximilian Schmid, Jawad Nabavi, Kenneth Oduaro, Kimi Köck Trainer: Rudolf Vogel

Regionalliga Ost: SV Donau : SV Wienerberg - 8:1 (4:1)

  • 89
    Haris Muheljic 8:1
  • 74
    Marko Nikolic 7:1
  • 70
    Vincent Zeidler 6:1
  • 65
    Eigentor durch Florian Schöberl 5:1
  • 39
    Martin Mitrovic 4:1
  • 36
    Ensar Muminovic 3:1
  • 22
    Ensar Muminovic 2:1
  • 12
    Eddi Jusic 1:1
  • 1
    Florian Schöberl 0:1