Der SV teampool Seekirchen blickt mit großem Stolz auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Fußballjahr 2025 zurück. Zahlreiche Höhepunkte prägten die vergangenen Monate – gekrönt vom zweiten Tabellenplatz zur Winterpause in der Regionalliga West. Nun richtet sich der Fokus bereits auf die kommenden Aufgaben: Ab nächster Woche wird die Meisterschaft fortgesetzt, und die Wallerseer wollen sofort wieder voll angreifen.

Foto: FMT-Pictures/TA
Besser hätte das Jahr für Seekirchen kaum verlaufen können. In der Salzburger Liga stellte das Team sowohl einen Start- als auch einen Torrekord auf, holte sich souverän den Meistertitel und sicherte sich damit den Aufstieg in die Regionalliga West. Auch dort gelang der Einstieg perfekt: Gleich zum Auftakt feierte man einen Auswärtssieg am Innsbrucker Tivoli. Zur Winterpause überwinterte die Mannschaft schließlich auf dem starken zweiten Tabellenrang. Trainer Mario Lapkalo zeigt sich entsprechend zufrieden: „In Wahrheit war es ein hervorragendes Jahr für uns“, sagt der Übungsleiter mit einem Lächeln. Gleichzeitig betont er jedoch, dass der Blick längst nach vorne gerichtet ist: „Es ist mittlerweile alles wieder Geschichte. Wir haben die Erfolge genossen, aber jetzt stehen schon wieder neue Aufgaben vor der Tür.“
Die erste Aufgabe wartet schon nächste Woche, wenn zum Start in die Frühjahrsmeisterschaft gleich Tabellenführer Wacker Innsbruck im Sportzentrum Aug gastiert. "Alle freuen sich schon darauf – die Zuschauer und der ganze Verein“, scharrt auch Lapkalo schon mit den Hufen. Die Ausgangslage ist klar: Mit einem Sieg würden die Tiroler noch weiter davonziehen. Sollte aber Seekirchen den Favoriten wie schon im Hinspiel überraschen, könnte der Rückstand auf den Titelaspiranten auf fünf Punkte schrumpfen.

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Mit dem Titel beschäftigt sich Lapkalo allerdings nicht. "Weil ich der Meinung bin, dass der Meistertitel nur über Wacker führen kann." Ein konkretes Tabellenziel für die laufende Saison gibt der Tabellenzweite nicht aus. "Wir wollen einfach so gut wie möglich performen und uns einen ÖFB-Cup-Platz sichern", so Lapkalo. Zudem hat man auch den Landescup im Blick. Dort wartet im Viertelfinale mit Wals-Grünau ein Ligakonkurrent. Für Lapkalo ist es ein interessantes, aber keineswegs einfaches Los. Obacht: Im ersten Saisonduell musste sich Seekirchen den Grün-Weißen mit 1:3 geschlagen geben.
Auf dem Transfermarkt blieb es im Winter ruhig. Neue Spieler wurden nicht verpflichtet, lediglich ein Abgang ist zu verzeichnen: Danylo Plakhtyria wechselte zum USV Berndorf in die 1. Landesliga. Trainer Lapkalo sieht diesen Schritt positiv: „Dort ist er, denke ich, gut aufgehoben und wird deutlich mehr Spielzeit bekommen. Das wird ihm gut tun.“ Externe Transfers sind beim SV Seekirchen ohnehin als Ausnahmen zu zählen. Der Klub setzt bewusst auf seine eigene Nachwuchsarbeit. „Freilich brauchen die jungen Spieler noch etwas Zeit, aber sie geben schon richtig Gas, wenn sie bei uns mittrainieren“, erklärt Lapkalo.
Der Verein ist in dieser Hinsicht breit aufgestellt: Neben der Kampfmannschaft in der Westliga, stellt man im Unterhaus zwei weitere Mannschaften: die Juniors in der 1. Landesliga sowie die 1c-Mannschaft in der 2. Klasse Nord A an. Besonders wichtig ist Lapkalo die starke Liga der Juniors: „Dadurch ist der Abstand zur Kampfmannschaft nicht so groß.“ Für den zweiten SVS-Anzug ist sogar der Aufstieg in die Salzburger Liga in Reichweite.

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Mario Lapkalo selbst steht mittlerweile seit mehr als einem Jahrzehnt an der Seitenlinie der Seekirchener – und das mit großem Erfolg. Da stellt sich natürlich die Frage, ob für den 52-Jährigen auch ein Engagement im Profifußball infrage kommen würde. „Grundsätzlich wäre ich für alles offen, aber es müssten halt auch mal Angebote kommen“, grinst er. „Und wenn welche kommen, müsste wirklich das richtige dabei sein. Es müsste einfach passen.“ In naher Zukunft wird er aber weiter in Seekirchen auf der Kommandobrücke stehen und dort noch für etliche positive Schlagzeilen sorgen.
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| 2. Tabellenrang |
35 Punkte 11 Siege, 2 Unentschieden, 3 Niederlagen |
| Höchster Sieg: 6:0 gegen FC Lustenau |
| Höchste Niederlagen: 0:3 gegen Bischofshofen und Dornbirn |
| Bester Torschütze: Fabian Neumayr (10 Tore) |
Landescup: im Viertelfinale |
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