"Das ist ein Krampf", schickt der Funktionär voraus. "Wir hatten mit unseren Neuerwerbungen gewaltiges Pech. Aber nicht deswegen, weil sie so schlecht sind, sondern weil sie nicht verfügbar sind." Verletzungen und anderwärtige Verhinderungen machen Probleme. "Unser Kader ist von Haus aus schon nicht besonders groß. Wir wollten auffüllen und jetzt pfeifen wir erst wieder aus dem letzten Loch.
Buchgraber macht auch keinen Hehl daraus, dass man sich nicht spielen darf. "Wir sind zwar sechs Punkte voran, aber bei der Dreipunkteregel geht es ganz schnell und du bist hinten dabei." Außerdem: Die letzten fünf Klubs der Liga sind in etwa gleich stark. "Da kann jeder jeden schlagen", so der Obmann. Da mache die Sache noch kniffliger. "Wenn wir unsere Heimspiele gewinnen, dann passt es. Aber die müssen wir ja auch erst gewinnen." Zurücklehnen sollte sich der USK also nicht. "Das wäre schlecht. Das wissen die Spieler selbst aber genauso."
Am kommenden Wochenende ist Vorau zu Gast im Apfelstadion Puch. Ein Sieg ist Pflicht, will man verhinden, weiter abzusacken. "Da brauchen wir überhaupt nicht zu diskutieren. Wir müssen drei Punkte holen", fordert Buchgraber. Das erste Heimspiel der laufenden Rückrunde gegen Rohrbach konnte knapp aber doch mit 1:0 gewonnen werden. Vielleicht ein gutes Omen? Eines ist jedenfalls klar: Einen Abstiegskampf wie letztes Jahr wollen die Pucher nicht.
von Martin Mandl