Ein nüchterner, aber zufriedener Ton bei Levente Kresz nach dem 1:0 seines SV SPAR Hochhauser Pichl 1963 gegen Union MAO Bodenbeschichtung Taiskirchen in der 1. Klasse Mitte-West. "Wir haben verdient gewonnen", erklärte der Coach und ergänzte: "Pichl hatte mehr Torchancen." Auch die Marschroute ging auf: "Es hat gut funktioniert, was wir uns vorgenommen haben." Den Blick richtete Kresz bereits nach vorn: "Es wird wichtig, dass wir Spiel für Spiel schauen und uns auf das nächste wichtige Heimspiel konzentrieren."

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Früh stellte Pichl die Weichen: In der 19. Minute traf Nikolay Borisov zum 1:0 – der Vorsprung hielt bis zum Schlusspfiff. Eine Szene aus der ersten Hälfte blieb besonders hängen: "Wir hatten in der ersten Halbzeit eine Chance, die wegen Abseits nicht anerkannt wurde." Die Pausenführung untermauerte das Gefühl, die Partie im Griff zu haben.
Beim Ballbesitz zeichnete sich aus Sicht des Trainers ein klares Muster ab: "Erste Halbzeit Pichl, zweite Halbzeit ausgeglichen." Gerade deshalb hob Kresz die Disziplin in der Umsetzung des Plans hervor: "Es hat gut funktioniert, was wir uns vorgenommen haben." Zur Qualität des Gegners sagte er knapp und respektvoll: "Taiskirchen ist eine kompakte Mannschaft." Auf die Frage nach einem Mann des Spiels verzichtete Kresz bewusst auf eine Einzelwürdigung: "Nein, es gibt keinen."
Gemischte Gefühlslage beim Blick auf das Personal: "Ja, es gibt den einen oder anderen, der wegen Muskelverletzungen fehlt." Umso mehr rückt der Fokus auf konsequente Arbeit und den kurzen Horizont: "Es wird wichtig, dass wir Spiel für Spiel schauen und uns auf das nächste Heimspiel konzentrieren." Mit dieser Haltung will Pichl die aktuelle Energie mitnehmen und die anstehenden Aufgaben mit derselben Konsequenz angehen.