Im Rahmen der 1. Klasse Mitte-West bot das Duell zwischen dem SV SPAR Hochhauser Pichl 1963 und dem SV Fenastra Krenglbach reichlich Dynamik – und klare Worte von Levente Kresz. Nach frühem Rückstand fand Pichl über den Ausgleich ins Spiel, drehte die Partie per Elfmeter samt Platzverweis und dominierte anschließend mit Tempo, Ballbesitz und klaren Kombinationen. Die Atmosphäre blieb fair, der Blick richtet sich bereits auf die nächste Aufgabe.

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Die Anfangsphase gehörte den Gästen: In der 6. Minute brachte Jakub Dranga Krenglbach mit 1:0 in Führung. Pichl tat sich zunächst mit technischen Fehlern und Fehlpässen schwer, wurde aber zunehmend stabiler und glich in der 23. Minute durch Fatlum Ibrahimi zum 1:1 aus. Mit dem Ausgleich kippte das Momentum – Pichl gewann Oberhand im Ballbesitz und fand die richtige Struktur fürs weitere Spiel.
Die Partie drehte sich an einer Szene im Strafraum: Nach einer energischen Aktion von Ibrahimi verhinderte ein Krenglbacher auf der Linie per Hand das Tor – Elfmeter und Rot für die Gäste. Ibrahimi verwandelte in der 28. Minute souverän zum 2:1. Noch vor der Pause erhöhte Alex Svedyuk in Minute 38 auf 3:1. Pichl nutzte auch Standards effektiv: Ein Treffer fiel nach einem langen Einwurf, ein weiterer vom Punkt – beides Momente, die dem Spiel endgültig die Richtung gaben.
In Überzahl übernahm Pichl endgültig das Kommando und spielte konsequent nach vorne. Daniel Bayan stellte in der 61. Minute auf 4:1, Martin Hegedüs legte in der 69. Minute das 5:1 nach, ehe erneut Bayan in der 77. Minute den 6:1-Endstand fixierte. Trainer Kresz lobte nach Abpfiff den fairen Rahmen und betonte, dass der junge Schiedsrichter das Spiel unaufgeregt im Griff hatte. Bereits jetzt richtet Pichl den Fokus auf die kommende Herausforderung – mit derselben Entschlossenheit, das Heft in der Hand zu behalten.