Am Samstag in der 1. Klasse Mitte-West trennten sich Union SGS Dorf an der Pram und Union MAO Bodenbeschichtung Taiskirchen 1:1. Peter Hörmandinger brachte die Gäste in Minute 41 in Führung, erst kurz vor Schluss stellte Martin Nisser per Freistoß auf 1:1 (85.). Obmann Dominik Gehmaier ordnete das Remis klar ein: „In der ersten Halbzeit war Taiskirchen besser, nach der Pause sind wir besser ins Spiel gekommen – auch wenn wir zu wenige Chancen kreiert haben. Unterm Strich können wir mit diesem Punkt zufrieden sein.“

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Die Partie hatte zwei Gesichter: Vor der Pause hatte Taiskirchen mehr vom Spiel, nach dem Seitenwechsel fand Dorf/Pram besser hinein. Das bestätigt Obmann Dominik Gehmaier ohne Umschweife: „In der ersten Halbzeit war Taiskirchen besser als wir.“ Folgerichtig fiel das 0:1 noch vor der Halbzeit, Peter Hörmandinger traf in Minute 41, zur Pause stand es 0:1. Danach drehte die Heimelf an ein paar Stellschrauben, blieb geduldig und lauerte auf den Moment. „Die zweite Hälfte war ausgeglichen“, so Gehmaier. Belohnt wurde der Einsatz spät: In der 85. Minute zirkelte Martin Nisser einen Freistoß zum 1:1 ins Netz. Mehr passierte nicht, weil Dorf/Pram insgesamt „zu wenige Chancen kreiert“ habe – wie es der Obmann offen einräumte.
Dass am Ende doch noch ein Zähler am Konto stand, führte Gehmaier vor allem auf die Haltung seiner Mannschaft zurück: „Der Einsatz und der Wille sind immer da, auch wenn wir in Rückstand geraten.“ Gerade diese Beharrlichkeit trug die Heimelf durch die schwierigere erste Hälfte und hielt sie in der zweiten im Spiel, bis der späte Standard von Nisser die Arbeit belohnte. „Taiskirchen war vor allem in der ersten Halbzeit näher am Sieg. Die zweite Hälfte war ausgeglichen“, fasste Gehmaier zusammen – und ergänzte mit Blick auf die Chancenverwertung des Gegners: „Wenn Taiskirchen die Chancen besser nutzt, hätten sie den Sieg einfahren können. So ist das Ergebnis für uns in Ordnung.“ Besonders hebt der Obmann die Entwicklung im Kader hervor: „Vor allem unsere jungen Spieler muss man hervorheben, die bringen über die ganze Saison sehr gute Leistungen.“
Trotz des gelungenen Endspurts blieb Gehmaier in der Analyse klar und selbstkritisch. „Verbessern müssen wir uns beim Spiel mit dem Ball. Da treffen wir oft noch nicht die richtigen Entscheidungen“, sagte der Obmann und machte damit das zentrale Lernfeld aus. Positives gab es für das Schiedsrichtergespann: „Die Schiedsrichterleistung war sehr gut. Von den beiden Linienrichter und vom Schiedsrichter war die Leistung top.“