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„Der Doppelschlag war spielentscheidend“ – SV Schlüßlberg feiert klaren 3:0-Auswärtssieg

SV Krenglbach
SV Schlüßlberg

In der 1. Klasse Mitte-West hat der SV Schlüßlberg am Sonntagnachmittag beim SV Fenastra Krenglbach mit 3:0 gewonnen und laut Co-Trainer Manuel Muckenhumer auch in dieser Höhe verdient angeschrieben. Vor allem der Doppelschlag von Sebastian Rathmayr nach rund einer halben Stunde brachte die Gäste früh auf Kurs. Nach der Pause legte Paul Sturm zum Endstand nach.

Mehrere Fußbälle auf Rasen

Foto: Pixabay

Frühe Kontrolle und Doppelschlag vor der Pause

Aus Sicht der Gäste nahm die Partie von Beginn an den gewünschten Verlauf. Muckenhumer sprach von einem sehr guten Einstieg seiner Mannschaft und stellte vor allem die Kontrolle mit dem Ball heraus. „Wir sind sehr gut in die Partie gekommen, waren sehr dominant im Ballbesitz, hatten die besseren Chancen und haben über neunzig Minuten gar nichts zugelassen“, sagte der Co-Trainer. Lange hielt Krenglbach das 0:0 zwar, doch rund um die halbe Stunde schlug Schlüßlberg dann doppelt zu. In der 31. Minute stellte Sebastian Rathmayr auf 1:0, nur eine Minute später legte derselbe Spieler das 2:0 nach. Für Muckenhumer war genau diese Phase der entscheidende Abschnitt des Spiels: „Der Doppelschlag in der ersten Halbzeit war spielentscheidend.“ Mit dem 2:0 zur Pause hatte Schlüßlberg seine Überlegenheit auch auf die Anzeigetafel gebracht.

Offensiv stark, hinten ruhig und konsequent

Was dem Co-Trainer an diesem Auftritt besonders gefiel, war das Zusammenspiel aus Ballbesitz, sauberem Offensivspiel und einer stabilen Defensive. „Unser Offensivspiel hat sehr gut funktioniert. Wir sind hinten sehr gut gestanden und haben sehr gut rausgespielt“, fasste Muckenhumer den Auftritt zusammen. Damit beschrieb er ziemlich genau das Bild dieser Partie: Schlüßlberg war das aktivere Team, blieb am Drücker und ließ Krenglbach kaum ins Spiel kommen. Dass die Gäste nach dem Seitenwechsel nicht nachließen, zeigte das 3:0 in der 59. Minute durch Paul Sturm. Spätestens mit diesem Treffer war die Richtung endgültig klar. Muckenhumer sprach nach dem Spiel von einem verdienten Sieg und meinte sogar, dass das Ergebnis noch höher hätte ausfallen können. Gerade weil Schlüßlberg nach seiner Einschätzung kaum etwas zuließ, wirkte der Erfolg am Ende sehr klar herausgespielt.

Trotz 3:0 noch Luft nach oben

So deutlich das Resultat war, ganz ohne Kritik wollte Muckenhumer den Auftritt dennoch nicht stehen lassen. Vor allem bei der Verwertung der Möglichkeiten sieht er für die kommenden Wochen noch Potenzial. „Wir müssen mehr Kapital daraus schlagen. Wir haben sehr viele gute Chancen gehabt, die wir noch ungenutzt gelassen haben“, sagte er. Dazu kam eine Phase nach der Pause, in der es seiner Mannschaft nicht ganz so leicht von der Hand ging wie davor. Auch das sprach er offen an, ohne den insgesamt überzeugenden Eindruck zu schmälern. Krenglbach erlebte Muckenhumer an diesem Tag als überfordert und meinte, seine Mannschaft habe das konsequent ausgenutzt. Dazu passte auch sein Eindruck vom Rahmen der Partie: „Im Prinzip war es ein faires Spiel auf beide Seiten, der Schiedsrichter war unauffällig.“ Für Schlüßlberg ist dieses 3:0 damit nicht nur ein klarer Auswärtssieg, sondern auch ein Spiel, aus dem man Selbstvertrauen mitnehmen kann, obwohl laut dem Co-Trainer noch nicht alles ausgeschöpft wurde.

Klarer Fingerzeig für die nächsten Wochen

Wenn ein Trainer nach einem 3:0 auswärts davon spricht, dass sogar noch mehr möglich gewesen wäre, dann zeigt das vor allem eines: Der SV Schlüßlberg war mit dem Auftritt sehr zufrieden, sieht aber trotzdem noch Reserven. Genau das macht diese Vorstellung aus Sicht der Gäste interessant. Die Dominanz im Ballbesitz, die saubere Arbeit gegen den Ball und der spielentscheidende Doppelschlag vor der Pause waren die wichtigsten Bausteine dieses Erfolgs. Dazu kam, dass mit Rathmayr und Sturm jene Spieler getroffen haben, die für Schlüßlberg den klaren Unterschied ausmachten. Nach zwei Runden halten die Schlüßlberger damit bei drei Punkten. Viel wichtiger als die nackte Zahl dürfte für die Gäste aber sein, dass die eigene Spielanlage diesmal laut Muckenhumer „sehr gut funktioniert“ hat. Auf dieser Leistung wird man in Schlüßlberg in den nächsten Wochen aufbauen wollen.

1. Klasse Mitte-West: Krenglbach : Schlüßlberg - 0:3 (0:2)

  • 59
    Paul Sturm 0:3
  • 32
    Sebastian Rathmayr 0:2
  • 31
    Sebastian Rathmayr 0:1