Spielberichte

Pichl bleibt nach der Pause am Drücker und legt rechtzeitig das 3:1 nach

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SV Pichl 1963
SC Offenhausen

In der 1. Klasse Mitte-West hat SV SPAR Hochhauser Pichl 1963 am Sonntag Sportclub Offenhausen mit 3:1 besiegt und damit den starken Saisonstart bestätigt. Trainer Levente Kresz sah den Schlüssel in einem konzentrierten Auftritt über weite Strecken: Pichl begann druckvoll, kontrollierte viel mit Ball und ließ sich auch nach dem Anschlusstreffer nur kurz aus dem Rhythmus bringen. Das dritte Tor in der zweiten Hälfte brachte dann die Entscheidung.

Torwart greift zur Trinkflasche

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Früher Vorsprung und viel Kontrolle

Pichl war von Beginn an in der Partie und setzte gleich früh das erste Zeichen. Schon in der 4. Minute brachte Nikolay Borisov die Gastgeber in Führung, nach 17 Minuten legte Martin Hegedüs das 2:0 nach. Für Kresz war genau diese Anfangsphase die Basis für den späteren Heimsieg. „Wir haben ganz gut angefangen“, sagte der Trainer, und er führte das auch näher aus: „Wir haben mehr Ballbesitz gehabt, das Spiel kontrolliert und verdient 2:0 geführt.“ Besonders zufrieden war er damit, wie die beiden ersten Treffer zustande kamen. „Das 1:0 und das 2:0 waren schön herausgespielt. Das waren schöne Kombinationen“, sagte Kresz. Beim ersten Treffer vollendete Borisov selbst, beim zweiten bereitete er vor, ehe Martin Hegedüs sauber abschloss. Aus Sicht des Pichl-Trainers zeigte seine Mannschaft damit genau jene Stärken, die er sehen wollte: Dominanz, Geduld und mehr Spielanteile.


Offenhausen meldet sich zurück, Pichl bleibt aber vorne

Ganz ohne Gegenwehr blieb der Auftritt der Gäste aber nicht. Offenhausen, von Kresz als „sehr gut eingestellt“ und „kompakt“ beschrieben, kam in der 32. Minute durch Miliam Guerrib auf 1:2 heran und hielt die Partie damit offen. Der Trainer sprach von einer schönen Einzelaktion vor dem Anschlusstreffer und gab auch zu, dass diese Phase kurz heikel war. „Da waren wir ein paar Minuten ein wenig hektisch und nervös“, meinte Kresz. Viel länger dauerte diese Unsicherheit nach seiner Einschätzung aber nicht an. Er betonte vielmehr, dass seine Mannschaft den Faden im Großen und Ganzen nicht verlor. „Ansonsten haben wir das Spiel unter Kontrolle gehabt“, sagte er. Mit dem Pausenstand von 2:1 konnte Pichl deshalb gut leben. Kresz nannte die Führung zur Halbzeit „völlig verdient“ und hob zugleich hervor, dass Offenhausen mit Guerrib vorne immer wieder Gefahr ausstrahlte, ohne dass seine Elf dadurch dauerhaft die Ordnung verlor.

Das 3:1 bringt die Entscheidung

Nach der Pause wollte Pichl bewusst nicht in einen Verwaltungsmodus fallen. Genau das sprach Kresz auch in der Kabine an. „Wir haben uns in der Halbzeit vorgenommen, nicht aufzuhören, Fußball zu spielen, sondern weiterzumachen, Ballbesitz zu haben und geduldig zu bleiben“, erklärte er. Seine Mannschaft blieb damit das aktivere Team, spielte laut Trainer konsequent und ließ hinten nur noch wenig zu. Gleichzeitig war Kresz nicht ganz glücklich darüber, dass das 3:1 zunächst ausblieb. „Wir haben leider das 3:1 nicht gemacht“, sagte er, und genau deshalb blieb die Partie bis in die Schlussphase hinein spannend. In der 76. Minute fiel die Entscheidung dann doch noch: Borisov stellte auf 3:1. Für Kresz war das der klare Knackpunkt. „Das 3:1 war spielentscheidend“, sagte er. „Verbesserungspotenzial gibt es immer – die entsprechenden Punkte werden wir intern besprechen und für die Zukunft mitnehmen“, meinte der Trainer, der insgesamt dennoch „mit der ganzen Mannschaftsleistung zufrieden“ war. Nach fünf Runden hält Pichl damit bei 13 Punkten und bleibt vorne dabei.

1. Klasse Mitte-West: SV Pichl 1963 : Offenhausen - 3:1 (2:1)

  • 76
    Nikolay Borisov 3:1
  • 32
    Miliam Guerrib 2:1
  • 17
    Martin Hegedüs 2:0
  • 4
    Nikolay Borisov 1:0