In der 1. Klasse Mitte-West hat sich der SV DSV Road Kallham am Sonntagnachmittag dem SV Europlan Pram mit 1:4 geschlagen geben müssen. Obwohl Pram zunächst in Rückstand geriet, kippte die Partie noch vor der Pause klar in Richtung der Gäste. Co-Trainer Manuel Wiesner sagte danach, seine Mannschaft sei „90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft“ gewesen und habe den Sieg auch in dieser Höhe verdient gehabt.

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Aus Sicht der Pramer hatte die Partie von Beginn an eine klare Richtung. Manuel Wiesner sagte nach dem Schlusspfiff: „Von Beginn weg war Pram die klar spielbestimmende Mannschaft.“ Vor allem in der ersten Halbzeit habe seine Mannschaft eine große Zahl an Torchancen herausgespielt und sich vom Spielstand nicht aus der Ruhe bringen lassen. Dabei begann der Nachmittag aus Sicht der Gäste zunächst alles andere als ideal, denn Kallham ging in der 17. Minute durch Péter Hanzli mit 1:0 in Führung. Wiesner erklärte diese Szene mit einem langen Ball und einer Unaufmerksamkeit in der eigenen Defensive. Gerade deshalb war für ihn wichtig, dass seine Mannschaft nicht von ihrem Weg abwich. „Wir haben uns nicht raus bringen lassen, haben das weiterhin durchgezogen“, sagte der Co-Trainer, und genau daraus entstand noch vor der Pause die Wende.
Der Ausgleich fiel in der 41. Minute, als Jacub Przybylko zum 1:1 traf. Nur zwei Minuten später legte derselbe Angreifer das 1:2 nach und stellte das Spiel damit noch vor dem Seitenwechsel auf den Kopf. Wiesner beschrieb die ersten beiden Treffer als beinahe identische Aktionen mit Flanke auf den Stürmer, der jeweils per Kopf zur Stelle war. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Pram am Drücker. In der 49. Minute erhöhte Przybylko auf 1:3, diesmal laut Wiesner erneut nach einer Hereingabe, die von Benjamin Galler kam. Spätestens von da an war die Partie aus Sicht der Gäste fest in ihrer Hand. Das 1:4 in der 86. Minute besorgte wiederum Przybylko aus kurzer Distanz. Vier Tore eines einzigen Spielers erzählen schon viel über diesen Nachmittag. Sie passten aber auch zur Einschätzung des Pramer Co-Trainers, der von einem verdienten Sieg sprach und betonte, seine Mannschaft habe auch danach noch weitere Möglichkeiten auf noch mehr Tore gehabt.
Wiesner fand nach dem Spiel insgesamt sehr klare Worte für den Auftritt seiner Mannschaft. „Im Großen und Ganzen war es eine Topleistung von der ganzen Mannschaft“, sagte er und rückte damit nicht nur den Vierfachschützen in den Vordergrund, sondern die gesamte Truppe. Kleine Kritikpunkte verschwieg er trotzdem nicht. Zu einfache Ballverluste seien immer wieder ein Thema, weil man dadurch in der Defensivbewegung Probleme bekommen könne. Diesmal habe der SV Pram das aber weitgehend verhindert. Besonders zufrieden zeigte sich Wiesner mit der Entwicklung der vergangenen Wochen: „Die Mannschaft performt seit mittlerweile drei, vier Wochen auf extrem gutem Niveau.“ Dass dieser Sieg gerade in Kallham gelang, wertete er zusätzlich hoch. Der Gegner sei „immer irrsinnig schwierig zu bespielen“, arbeite viel mit langen Bällen und habe mit Peter Hanzli und Julian Buchinger gefährliche Spieler. Umso größer fiel sein Lob für die eigene Mannschaft aus. „Wir wollten den Sieg unbedingt haben“, sagte Wiesner, auch um die zuletzt gezeigte Leistung zu bestätigen und den Anschluss ans Mittelfeld zu finden. Sein Fazit fiel deshalb deutlich aus: „Meine Mannschaft hat das top umgesetzt, taktisch überragend gemacht. Großes Lob an die gesamte Truppe. So kann es gerne weitergehen.“ Auch zum Schiedsrichter fand Wiesner klare Worte. „Referee Parwin war perfekt“, sagte er.