In der 1. Klasse Mitte-West hat die Union SGS Dorf/Pram gegen die SV Grieskirchen Juniors mit 1:3 verloren. Aus Sicht des Aufsteigers war der Grund dafür schnell gefunden: Drei Tore in den ersten zwölf Minuten legten den Grundstein für den Auswärtssieg. Sportchef Josef Iglseder sprach nach dem Schlusspfiff von einer Anfangsphase, die den Unterschied gemacht habe.

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Viel Zeit brauchten die Juniors nicht, um die Partie in ihre Richtung zu ziehen. Schon in der 1. Minute traf Fabian Reinhard Saloschnig zum 0:1, nur kurz darauf erhöhte Maximilian Daxl auf 0:2. Als Saloschnig in der 12. Minute auch noch das 0:3 nachlegte, war der Start aus Sicht der Gäste nahezu perfekt. Iglseder machte später keinen Hehl daraus, worauf dieses Ergebnis im Kern zurückzuführen war. „Die Anfangsphase machte den Unterschied“, sagte der sportliche Leiter, und genau so sah das Spielbild in dieser frühen Phase auch aus. Grieskirchen war sofort da, während Dorf/Pram von Beginn an einem deutlichen Rückstand hinterherlief.
Dass die Gäste so schnell davonzogen, war für Iglseder kein Zufall, sondern das Resultat eines klaren und druckvollen Starts. „Wir haben sehr druckvoll begonnen, den Gegner in dessen Verteidigungsdrittel unter Druck gesetzt, hatten viele Ballgewinne und waren am zweiten Ball stark. Das machte den Unterschied“, erklärte er.
Nach dem wilden Beginn verlor die Partie dann deutlich an Tempo. Iglseder sagte offen, dass das Spiel „bis zur Pause und auch nach der Pause ein bisschen abflachte“ und insgesamt nur noch wenige Torchancen brachte. Ganz ohne Gefahr blieb es für Grieskirchen aber nicht. Alexander Kreuzhuber verkürzte nach dem Seitenwechsel auf 1:3, und damit war Dorf/Pram zumindest wieder etwas näher dran. Dazu kamen laut Iglseder noch weitere gute Möglichkeiten der Gastgeber. „Dem Gegner merkte man an, dass er verunsichert ist. In der zweiten Halbzeit haben sie aber schon zwei, drei gute Chancen vorgefunden“, sagte er. Unter anderem wurde Dorf/Pram mit einem Kopfball gefährlich, außerdem hatten die Gäste Glück, als die Heimischen später noch die Stange trafen.
Trotz dieser Phase nach der Pause blieb die Einordnung der Gäste klar. „Insgesamt war der Sieg verdient und ungefährdet, nach dem starken Start“, meinte Iglseder. Damit war auch das Gesamtbild sauber umrissen: Der SV Grieskirchen musste nach dem 0:3 keine Glanzleistung über die gesamte Spielzeit zeigen, weil der Grundstein schon sehr früh gelegt war. Der Treffer von Alexander Kreuzhuber änderte daran nichts Entscheidendes. Auch Diskussionsstoff rund um Schiedsrichter Bindeus sah Iglseder keinen. Für die Juniors steht damit ein Auswärtssieg, der vor allem von der Wucht der ersten Minuten lebte. Nach neun Runden hält Grieskirchen nun bei 18 Punkten und bleibt in der Spitzengruppe der Liga gut dabei.