In der 1. Klasse Mitte setzte sich der SV Franckviertel Linz am Sonntag mit 3:0 gegen die SPG Wilhering/Mühlbach durch. Nach einer zähen ersten Hälfte ohne Tore drehte die Heimelf nach der Pause auf und entschied die Partie mit einem Doppelschlag in der Schlussphase endgültig. Trainer Rene Gansterer sprach von einer verdienten Steigerung nach der Halbzeit und hob das 1:0 als Dosenöffner hervor. Zudem lobte er die stabile Defensive, die erneut ohne Gegentor blieb.

Image by Jörg Struwe from Pixabay
Der Auftakt ging an die Gäste, das gab auch Rene Gansterer unumwunden zu. „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht unseren Fußball auf den Platz gebracht. Wilhering hatte gute Möglichkeiten“, meinte der Franckviertel-Coach und war froh über das 0:0 zur Pause. Nach der Halbzeit wurde umgestellt – mit Wirkung. In Minute 68 traf Luka Vukosavljevic zum 1:0, und das Heimteam hatte nun mehr vom Spiel. „Ab dem 1:0 waren wir klar die bessere Mannschaft“, so Gansterer. Franckviertel blieb nun am Drücker. Yorro Baldeh legte in der 81. Minute das 2:0 nach, ehe Vukosavljevic in der Nachspielzeit (90+2) mit seinem zweiten Treffer den 3:0-Endstand fixierte. „Ab dem 2:0 hatte ich wenig Bedenken, dass wir das noch hergeben“, erklärte der Trainer.
Der Schlüssel lag für Gansterer in den Korrekturen zur Pause. „Wir wollten mit der Umstellung und einer Auswechslung frischen Wind bringen. Das hat gut funktioniert“, sagte er. Besonders das Führungstor hob er hervor: „Das 1:0 war der Dosenöffner und der ausschlaggebende Moment.“ Danach nutzte Franckviertel die Räume entschlossen und blieb vor dem Tor effizient. „Wir haben als Mannschaft agiert, gut verteidigt und unsere wenigen Chancen genutzt“, fasste Gansterer zusammen. Auch das 2:0 sah er als wichtigen Treffer, der seiner Elf die nötige Sicherheit gab, den Heimsieg sauber nach Hause zu spielen.
Auffällig war die Stabilität im eigenen Strafraum. Franckviertel blieb erneut ohne Gegentor, was die aktuell stabile Defensive unterstreicht. Gleichzeitig gab es anerkennende Worte für die Gäste: „Wilhering/Mühlbach hat die erste Halbzeit gut bestritten und viele Chancen gehabt. Phasenweise hatten wir Glück, phasenweise haben wir gut verteidigt.“
In der Tabelle steht Franckviertel mit 32 Punkten auf Rang fünf, Wilhering/Mühlbach hält bei 29 Zählern auf Platz sieben. Trotz des klaren 3:0 bleibt der Auftrag intern eindeutig: „Wir müssen besser ins Spiel starten. Die ersten Minuten verschlafen wir zu oft – da müssen wir ansetzen.“