Spielberichte

Hütter-Doppelpack dreht das Spiel: ASKÖ Luftenberg siegt 3:1 in St. Valentin

ASK St. Valentin 1b
ASKÖ Luftenberg

In der 1. Klasse Mitte holte sich ASKÖ Luftenberg bei ASK St. Valentin 1b einen 3:1-Auswärtssieg nach frühem Rückstand. Niklas Gruber brachte die Hausherren voran, ehe Jonas Hütter vor der Pause ausglich und kurz nach Wiederbeginn nach einer Ecke die Wende fixierte. Strahinja Dukic sorgte schließlich für den Deckel drauf. Trainer Joachim Taferner sprach von einem verdienten Erfolg und hob den Ausgleich als Schlüsselmoment hervor.

Torwart in grüner Dress hockend

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Vom Fehlstart zum Ausgleich

Luftenberg brauchte Anlauf. Schon nach zehn Minuten lag die Taferner-Elf 0:1 hinten, Niklas Gruber traf für die Gastgeber. Joachim Taferner wollte den Tabellenstand des Gegners trotzdem nicht überschätzen: „Wir haben gewusst, dass uns, auch wenn es in der Tabelle anders aussieht, kein schlechter Gegner erwartet.“ Sein Team fand zunächst „eher schwierig ins Spiel“, St. Valentin sei in dieser Phase „konsequenter“ gewesen. Ab etwa der 25. Minute wurde Luftenberg griffiger, kam besser in die Zweikämpfe und zu Möglichkeiten – und belohnte sich. Jonas Hütter stellte in Minute 30 auf 1:1. Für Taferner war das der Knackpunkt: „Der Ausgleich war der Schlüsselmoment. Danach sind wir besser in die Partie gekommen und konnten unseren Plan umsetzen.“ Bis zur Pause blieb es beim leistungsgerechten Remis.

Ecke bringt die Führung, Konter die Ruhe

Aus der Kabine kam Luftenberg mit Schwung – und einer dicken Chance. „Wir hatten früh eine Riesenmöglichkeit und liefen allein auf den Tormann zu, haben sie aber nicht verwertet“, schilderte Taferner. Der Ärger hielt nicht lange, denn kurz darauf drehte wieder Jonas Hütter auf: Nach einer Ecke drückte der Stürmer zum 1:2 ein (48.) und stellte die Weichen endgültig in Richtung Auswärtssieg. Anschließend hatte der Gastgeber eine gute Phase. Jedoch blieb Luftenberg aufmerksam und lauerte weiter. Der nächste Nadelstich saß: Über die linke Seite wurde schnell umgeschaltet, Strahinja Dukic vollendete zum 1:3 (61.). „Ab diesem Zeitpunkt konnten wir unsere Nervosität gut ablegen und ließen nach hinten nicht mehr viel zu“, so Taferner. Die letzte halbe Stunde war umkämpft, viele Duelle, viel Laufarbeit. „Wir haben die Zweikämpfe gut angenommen“, betonte der Coach, sein Team blieb stabil, kam noch zu Umschaltaktionen, das vierte Tor wollte aber nicht mehr fallen.

Taferners Bilanz: Verdienter Sieg, klare Hausaufgaben

In der Zusammenfassung klang der Trainer zufrieden, aber mit Blick auf Details. „Die größte Stärke heute war, dass wir nicht aufgegeben haben. Trotz Rückstand sind wir drangeblieben, der Ausgleich hat uns getragen, und in der zweiten Halbzeit waren wir in den Zweikämpfen stark“, erklärte Taferner. Er sah zugleich Luft nach oben: „Wir können spielerisch mehr draus machen. Wir müssen schneller spielen und gezielter angreifen, damit wir uns mehr Chancen herausspielen. Defensiv war es heute in Ordnung.“ Respekt gab es auch für den Gegner: „Sankt Valentin hat nicht gespielt, als wären sie letzter. Vor allem in der ersten Halbzeit war es eine sehr ambitionierte Leistung.“ Zum Unparteiischen meinte Taferner: „Der Schiedsrichter hat insgesamt solide gepfiffen.“

Sein Fazit fiel pragmatisch aus: „Es war sicher nicht unser bestes Spiel, aber das Ziel waren drei Punkte – und die nehmen wir mit.“

1. Klasse Mitte: St. Valentin 1b : Luftenberg - 1:3 (1:1)

  • 61
    Strahinja Dukic 1:3
  • 48
    Jonas Hütter 1:2
  • 30
    Jonas Hütter 1:1
  • 10
    Niklas Gruber 1:0