Spielberichte

Neamtu und Sylemani treffen: SPG Stahl Linz FC / Ebelsberg holt in Luftenberg Platz drei

ASKÖ Luftenberg
SPG Stahl Linz FC / Ebelsberg

In der 1. Klasse Mitte setzte sich die SPG Stahl Linz FC / Ebelsberg auswärts mit 2:1 bei ASKÖ Luftenberg durch. Nach starker erster Hälfte und der 1:0-Pausenführung kassierten die Gäste kurz nach Wiederbeginn den Ausgleich, fanden aber die richtige Antwort und fixierten durch das 2:1 den Auswärtssieg – und damit Rang drei. Trainer Endrico Schmoll fasste den Nachmittag passend zusammen: „Wir haben als Mannschaft zusammengehalten, brav gekämpft und uns die drei Punkte verdient.“

Schuhe mit Tornetz

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Starker Start und die Führung durch Neamtu

Die Gäste aus Ebelsberg erwischten den besseren Start, suchten von Beginn an die Kontrolle und hatten in der ersten halben Stunde mehr vom Spiel. Endrico Schmoll bestätigte genau dieses Bild: „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt. Ballbesitz war bei uns, wir haben uns einige gute Chancen erarbeitet.“ Der Lohn kam in Minute 27: Darius Neamtu vollendete zum 0:1. Schmoll hob die Entstehung hervor: „Das erste Tor war eine schöne Kombination zwischen Darius Neamtu und Cosmin-Alexandru Saizu. Nach einem Lochpass von Saizu ist Darius allein aufs Tor gegangen und hat sauber abgeschlossen.“ Bis zur Pause blieb Ebelsberg das aktivere Team, ohne aber nachzulegen. Mit dem 0:1 zur Halbzeit war für die Gäste dennoch vieles im Lot und der Plan klar: zeitig nachlegen und Ruhe reinbringen.

Früher Ausgleich – Sylemani antwortet und Ebelsberg bringt’s heim

Nach dem Seitenwechsel drehte Luftenberg zunächst auf. In der 51. Minute netzte Strahinja Dukic zum 1:1, die Partie war wieder offen. „Wir sind aus der Kabine gekommen und haben schnell das Gegentor bekommen. Dann hat sich das Spiel geändert und es wurde ausgeglichener“, beschrieb Schmoll den Knackpunkt. Seine Mannschaft blieb aber dran, suchte den erneuten Führungstreffer. Der kam in Minute 59: Benjamin Sylemani stellte auf 1:2 und brachte Ebelsberg wieder in Front. „Das zweite Tor war eine individuelle Aktion von Benjamin Sylemani“, so der Coach. In der Schlussphase verteidigten die Gäste den knappen Vorsprung konsequent. „Wenn's nur ein Tor ist, sind die letzten Minuten immer gefährlich – vor allem nach Standards. Wir haben geschaut, dass wir das Ergebnis nach Hause bringen“, erklärte Schmoll.

Schlüsselaktionen, müde Beine – und ein dickes Ausrufezeichen in der Tabelle

In der Analyse legte der Ebelsberg-Trainer den Finger auf die entscheidenden Momente. „Die Tore waren ausschlaggebend. Vor der Pause die starke Kombination über Saizu auf Neamtu, nach dem Ausgleich die Einzelaktion von Sylemani“, sagte Schmoll. Dass seine Mannschaft nach dem Donnerstag-Nachtragsspiel schwere Beine hatte, verschwieg er nicht: „Es war heute ein bissel schwierig, man hat gemerkt, dass einige müde sind. Aber alle haben gekämpft, ich bin sehr stolz auf die Jungs.“

Mit dem Sieg ist für den Aufsteiger Platz drei fix, auch weil die Spitzenplätze außer Reichweite waren. „Wir wollten die drei Punkte, um Rang drei abzusichern – das ist uns gelungen“, freute sich Schmoll. Über das Schiedsrichterteam wollte er „nicht reden“, stattdessen gab’s Lob für den gesamten Verein: „Spieler und Funktionäre haben eine starke Saison hingelegt.“ Ein kleines Extra lieferte der Klub obendrauf: „Auch unsere Reserve hat heute zweistellig gewonnen – sechs Punkte insgesamt, ein richtig schöner Tag für uns.“ 

1. Klasse Mitte: Luftenberg : Stahl Linz / Ebelsberg - 1:2 (0:1)

  • 59
    Benjamin Sylemani 1:2
  • 51
    Strahinja Dukic 1:1
  • 27
    Darius Neamtu 0:1