In der 1. Klasse Mitte setzte sich die SPG Wilhering/Mühlbach gegen die ASKÖ Luftenberg klar mit 5:1 durch. Nach frühem Rückstand drehte Wilhering/Mühlbach die Partie noch vor der Pause und legte nach dem Seitenwechsel nach. Trainer Alexander Oppolzer sprach von einem „hochverdienten“ Erfolg, der aus Energie, Mut in die Tiefe und endlich guter Effizienz entstand. Für Luftenberg überwog am Ende trotz der Niederlage die Erleichterung über den fixierten Ligaverbleib.

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Der Start lief zunächst gegen die Hausherren: Bereits in Minute 2 stellte Jonas Hütter auf 0:1. Alexander Oppolzer schilderte den Moment offen: „Wir sind früh durch einen Eigenfehler in Rückstand geraten, haben aber die richtige Antwort gegeben.“ Diese Antwort fiel mit zunehmender Kontrolle aus. Laurin Hölzl glich nach 21 Minuten zum 1:1 aus, Daniel Knezevic drehte das Spiel noch vor der Pause mit dem 2:1 in der 40. Minute. Mit dieser verdienten Führung ging es in die Kabinen. „Über neunzig Minuten war der Sieg hochverdient. Wir haben viel mehr Energie auf den Platz gebracht als Luftenberg“, betonte Oppolzer und hob hervor, dass seine Mannschaft trotz des Dämpfers am Beginn ruhig blieb, weiter Fußball spielte und das Heft immer fester in die Hand nahm.
Nach dem Seitenwechsel legte Wilhering/Mühlbach den berühmten Zahn zu und entschied die Partie rasch. Leo Stelzer erhöhte in der 50. Minute auf 3:1 und setzte nur drei Minuten später mit dem 4:1 nach. Als Laurin Hölzl in Minute 64 zum 5:1 traf, war der Deckel endgültig drauf. Oppolzer erklärte die Grundlage des klaren Erfolgs: „Wir haben uns vom Gegentor überhaupt nicht rausbringen lassen, waren auf den zweiten Bällen sehr gut und haben viele Bälle in die Tiefe gebracht.“ Vor allem die lange vermisste Kaltschnäuzigkeit war da: „Heute haben wir uns viele Chancen herausgespielt und waren endlich effizient.“ Aus dieser Konsequenz vor dem Tor und der hohen Aktivität ergaben sich die entscheidenden Phasen, in denen die Heimmannschaft das Spiel nicht nur kontrollierte, sondern auch auf die Anzeigetafel brachte.
Emotional war es für Wilhering/Mühlbach auch deshalb, weil es das letzte Spiel in dieser Konstellation war. „Wir wollten das von Anfang an – und das hat man gesehen“, sagte Oppolzer zu der besonderen Motivation, noch einmal gemeinsam abzuliefern. Sportlich passte die Klammer zur Saisonanalyse: „In den letzten Wochen haben wir aus unseren Möglichkeiten zu wenig gemacht. Heute war es richtig gut – ein gutes Gefühl für die Sommerpause.“ Zum Gegner fand der Coach respektvolle Worte: „Luftenberg war vielleicht etwas nervös wegen der Tabelle. Sie wollten defensiv gut stehen, aber heute waren wir klar die bessere Mannschaft.“ Er ergänzte: „Im Endeffekt ist Luftenberg in der Liga geblieben. Gratulation.“ Der Abend verlief zudem sehr fair: „Es war ein sehr faires Spiel, für den Schiedsrichter wohl angenehm. Die Leistung war gut, da hat alles gepasst.“
In der Endabrechnung steht Wilhering/Mühlbach nach 26 Runden mit 34 Punkten auf Rang acht, Luftenberg mit 29 Zählern als Zwölfter sicher. Für die SPG geht es jetzt mit breiter Brust in die Pause und an die Kaderarbeit – das 5:1 liefert dafür Rückenwind genug.