Spielberichte

„Wir waren nicht entschlossen genug“ – SPG Stahl Linz/Ebelsberg lässt bei Nullnummer zwei Punkte liegen

St. Pantaleon/Erla
SPG Stahl Linz FC/Ebelsberg

In der 1. Klasse Mitte endete das Duell zwischen dem SC St. Pantaleon-Erla und der SPG Stahl Linz/Ebelsberg torlos. Aus Sicht der Gäste fühlte sich dieses Remis aber nicht wie ein gewonnener Punkt an. Co-Trainer Gökhan Mahsenoglu sprach nach einer aus seiner Sicht einseitigen Partie von „zwei verlorenen Punkten“ und machte vor allem die fehlende Entschlossenheit im Abschluss dafür verantwortlich.

Ein Hund steht hinter der Eckfahne

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Viel Ballbesitz, kein Treffer

Die Einordnung von Mahsenoglu fiel knapp aus, aber sie war eindeutig. „Es war eine einseitige Partie“, sagte der Co-Trainer der Gäste und beschrieb damit ein Spiel, das aus seiner Sicht klar in eine Richtung lief. St. Pantaleon-Erla stand tief, so schilderte er es, und machte die Räume eng. Dazu kam für die Linzer noch ein weiterer Punkt, den Mahsenoglu ausdrücklich hervorhob: „Der Tormann hatte einen besonders guten Tag.“ Bis zur Pause blieb es beim 0:0, und auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Ergebnis nichts mehr. Für die Gäste blieb damit das Gefühl, zwar genügend Kontrolle über das Spiel gehabt zu haben, sich dafür aber nicht belohnt zu haben.

Co-Trainer schaut vor allem auf die eigene Mannschaft

Bemerkenswert war nach dem Schlusspfiff vor allem, worauf Mahsenoglu den Fokus legte. Er suchte die Erklärung nicht bei Nebenthemen und auch nicht beim Schiedsrichter, sondern ganz klar bei der eigenen Mannschaft. „Wir waren nicht entschlossen genug, um dieses Tor zu erzielen“, sagte er. Genau darin lag für ihn der Kern dieses torlosen Nachmittags. Dass der Gegner tief stand und sein Tormann stark hielt, erwähnte er zwar ebenfalls, doch als Ausrede wollte er das offenkundig nicht verstanden wissen.

Ein Punkt zu wenig - Wiedergutmachung beim Derby

So stand am Ende ein 0:0, das auf dem Spielberichtsbogen nüchtern wirkt, aus Sicht der Linzer aber einen deutlich bittereren Beigeschmack hatte. Mahsenoglu formulierte es ohne Umschweife: „Es sind zwei verlorene Punkte, die wir liegen gelassen haben. Doch lange ärgern gibt es nicht: Im nächsten Spiel wartet das Derby – und da gibt es für uns nur ein Ziel: 3 Punkte!“ Mehr wollte der Co-Trainer gar nicht hinzufügen, und gerade diese Kürze passte zur Aussage. Für ihn war die Sache schnell erklärt. Nach drei Runden hält Stahl nun bei vier Punkten und liegt in der Tabelle auf Rang neun, der SC St. Pantaleon-Erla hat einen Zähler auf dem Konto.