In der 1. Klasse Mitte hat die SPG Wilhering/Mühlbach am fünften Spieltag gegen den ATSV VLAD St. Martin/Traun ein klares 4:0 gefeiert. Nach dem 3:0 zur Pause ließ die Elf von Trainer Alexander Oppolzer auch nach dem Seitenwechsel nichts mehr anbrennen. Für den Coach war der Sieg vor allem deshalb so deutlich, weil seine Mannschaft vom Anpfiff weg das Kommando übernahm und die Chancen diesmal auch nutzte.

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Oppolzer hatte seine Mannschaft vom ersten Moment an genau so gesehen, wie er es sich vorgestellt hatte. „Von Anfang an haben wir versucht, die spielbestimmende Mannschaft zu sein. Wir wollten richtig Gas geben, und das ist uns sehr gut gelungen“, sagte der Trainer. Wilhering hatte viel Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte, suchte konsequent den Weg nach vorne und wollte von Beginn an zeigen, dass dieses Heimspiel gewonnen werden soll. Der erste Treffer fiel in der 27. Minute, und auch dazu lieferte Oppolzer eine klare Erklärung. „Das 1:0 war ein missglückter Rückpass, auf den wir sehr gut reagiert haben. Amir Susic hat die Situation sehr gut übernommen und dann das 1:0 gemacht“, so der Coach. Danach blieb die SPG das aktivere Team, legte in der 35. Minute durch Julian Andre Zuser nach und stellte noch vor dem Pausenpfiff durch Leo Stelzer auf 3:0. Schon zur Halbzeit war damit nicht nur das Ergebnis deutlich, sondern auch die Richtung dieser Partie.
Für Oppolzer lag der Schlüssel nicht nur in den Toren, sondern vor allem in der Art, wie seine Mannschaft das Spiel angegangen ist. „Der entscheidende Moment war, dass wir von Anfang an gezeigt haben, dass wir das Spiel unbedingt gewinnen wollen. Wir haben viele Bälle gut in die Tiefe gebracht, viele Chancen kreiert und eine gute Chancenauswertung gehabt“, sagte er. Gerade nach dem 1:0 sah der Trainer, dass St. Martin mehr Räume anbieten musste und Wilhering diese Situationen sauber ausspielte. „Wir haben es dann gut geschafft, die Räume, die uns St. Martin gegeben hat, gut zu bespielen. Wir sind gut in die Tiefe gekommen, haben richtig gute Aktionen in der Offensive gehabt und immer wieder den freien Mann gesehen“, erklärte Oppolzer. Dass Leo Stelzer in der 78. Minute noch auf 4:0 erhöhte, passte daher ins Bild eines Nachmittags, an dem Wilhering über weite Strecken die Kontrolle behielt und den Vorsprung konsequent ausbaute.
Besonders zufrieden war der Wilheringer Trainer auch mit der Arbeit gegen den Ball. „Wir sind defensiv sehr gut gestanden. Wir haben eigentlich keine Chancen zugelassen, das Spiel kontrolliert und das Umschaltspiel sehr gut gemacht“, sagte Oppolzer. St. Martin habe es laut seiner Einschätzung ordentlich versucht, vor allem mit einer kompakten Ordnung und möglichen Umschaltmomenten, doch genau dort habe seine Mannschaft aufmerksam gearbeitet. „Das haben wir in der Restverteidigung sehr gut wegverteidigt. Heute hat es keine Diskussion gegeben, wer die bessere Mannschaft war“, meinte der Coach. Auch den Auftritt des Unparteiischen hob er kurz hervor: „Der Schiedsrichter war heute sehr gut. Er hat das Spiel sehr ruhig geleitet, und es hat überhaupt keine strittigen Situationen gegeben.“ Unter dem Strich war das 4:0 für Oppolzer auch eine Antwort auf die Niederlage der Vorwoche. „Wir haben heute die richtige Antwort gegeben“, sagte er und blickte gleich weiter nach vorne. In den kommenden Wochen warten die nächsten Gegner, und genau dort will Wilhering an diesen Auftritt anknüpfen, noch etwas drauflegen und im Herbst weiter punkten.