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„Das frühe 1:0 war ein Riesenvorteil“: Stahl Linz/Ebelsberg nimmt in Wels drei wichtige Punkte mit

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Blaue Elf Wels
SPG Stahl Linz FC/Ebelsberg

In der 1. Klasse Mitte hat sich ASK Blaue Elf Wels am Sonntag gegen SPG Stahl Linz FC/Ebelsberg mit 1:3 geschlagen geben müssen. Aus Sicht von Trainer Endrico Schmoll war vor allem der Start der Schlüssel zum Sieg, denn seine Mannschaft traf schon in der zweiten Minute und nahm damit genau die Partie an, die sie nach zuletzt zwei schwächeren Ergebnissen gebraucht hatte.

Ball liegt bei der Eckfahne - leeres Spielfeld

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay


Traumstart nach dem ersten Eckball

Für die Gäste begann das Spiel genau so, wie es sich ein Trainer auswärts wünscht. Schmoll sagte nach der Partie: „Wir haben den Spielanfang sehr gut erwischt. Gleich beim ersten Eckball in der zweiten Minute haben wir das erste Tor geschossen. Das war der perfekte Anfang für uns.“ Dieser frühe Treffer fiel nach einem Eckball, als Cosmin-Alexandru Saizu auf Anel Dudakovic verlängerte und der zur frühen Führung einschob. Damit war Stahl Linz sofort im Spiel, erledigt war die Sache damit aber noch lange nicht. Schmoll beschrieb die Phase nach dem 1:0 als offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Wels kam immer wieder gefährlich nach vorne, gleichzeitig blieben auch die Gäste mit Kontern präsent. „Es war ein Hin und Her-Spiel“, sagte der Trainer, und genau so stellte sich die erste Halbzeit aus seiner Sicht dar. Mit dem 0:1 zur Pause hatte seine Mannschaft zwar den Vorteil auf ihrer Seite, klar entschieden war zu diesem Zeitpunkt aber noch nichts.

Nach der Pause folgen Kopfball und Einzelaktion

Auch der Beginn der zweiten Hälfte passte aus Sicht der Linzer. Schmoll schilderte, dass Wels nach Wiederanpfiff den Ausgleich suchen wollte, seine Mannschaft aber weiter Räume für das Umschalten fand. Schon in der 48. Minute legten die Gäste nach, als Halil Erdem per Kopf auf 0:2 stellte. Dieser zweite Treffer veränderte für Schmoll das Spiel spürbar, weil seine Mannschaft danach mehr Kontrolle bekam und zugleich weiter gefährlich blieb. Den entscheidenden Schritt machte Stahl Linz dann in der 65. Minute, als Darius Neamtu mit einer Einzelaktion das 0:3 erzielte. Der Anschlusstreffer von Peter Collins Ntonye in der 90. Minute änderte am Ausgang nichts mehr. 

Wichtige Antwort nach zwei schwierigen Wochen

Für Stahl Linz war dieser Auswärtssieg nicht nur wegen der drei Punkte wertvoll, sondern auch wegen der Vorgeschichte. Schmoll erinnerte daran, dass seine Mannschaft aus den beiden Wochen davor nicht die Ergebnisse mitgenommen hatte, die sie sich vorgestellt hatte. Entsprechend zufrieden war er mit der Haltung seiner Elf. „Die Mannschaft war wirklich konzentriert und motiviert für dieses Spiel“, betonte der Trainer, der seiner Mannschaft ausdrücklich gratulierte. Gleichzeitig verteilte er auch Respekt an den Gegner. Wels sei „ein sehr guter Gegner“ gewesen, mit guter Offensive und direktem Spiel nach vorne. Gerade deshalb ordnete Schmoll das 3:1 als ernsthafte Leistung ein und nicht bloß als reines Ergebnis. Für die Gäste war das in Runde fünf ein Schritt zurück in die richtige Richtung, weil sie früh da waren, in den wichtigen Momenten zuschlugen und sich diesmal auch für ihren Aufwand belohnten.

1. Klasse Mitte: B.Elf Wels : Stahl Linz/Ebelsberg - 1:3 (0:1)

  • 90
    Peter Collins Ntonye 1:3
  • 65
    Darius Neamtu 0:3
  • 48
    Halil Erdem 0:2
  • 2
    Anel Dudakovic 0:1