Selbstbewusste Töne und viel Zufriedenheit nach dem Heimauftritt: Für Union Autohaus Aumayr Schönau ordnete Trainer Arnold Zangenfeind das Duell mit Schenkenfelden (SU Intersport Pötscher Schenkenfelden) als durchgehend kontrollierte Vorstellung ein. „Wir hatten 90 Minuten die Kontrolle über das Spiel.“ Früh habe seine Elf das Geschehen bestimmt: „Von Anfang an waren wir die spielbestimmende Mannschaft. Wir müssen eigentlich früher das 1:0 machen. Wir hatten klare Torchancen, und das 1:0 war wichtig.“ Das klare Chancenplus und die Konsequenz nach der Pause trugen den Abend. Trotz vieler Ausfälle und Sperren lobte er die Tiefe im Kader. Zugleich betonte Zangenfeind die sportliche Fairness sowie eine souveräne Spielleitung. Der Auftritt setzt in der 1. Klasse Nord-Ost ein starkes Ausrufezeichen; am Ende stand es 5:0.

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Über die Kräfteverhältnisse ließ Zangenfeind keinen Zweifel: Seine Mannschaft war von Beginn an tonangebend, kontrollierte Ballbesitz, Pressinghöhe und die Ruhe in den entscheidenden Zonen – die Handschrift eines Teams, das seinen Plan konsequent auf den Platz brachte. Der Rhythmus hätte aus seiner Sicht schon früher mit einem Treffer untermauert werden können; entscheidend war, dass das Gefühl des frühen Torerfolgs schließlich da war – das 1:0 fiel durch Jan Schönbauer kurz vor der Pause (40.).
Die Zufriedenheit des Trainers war eng mit den Rahmenbedingungen verknüpft: „Ich bin sehr, sehr zufrieden, vor allem aufgrund der vielen Ausfälle und gesperrten Spieler. Die, die reingerutscht sind, haben es überragend gemacht und ihre Aufgaben bravourös absolviert.“
Die Akteure, die kurzfristig in Startelf oder Kader rückten, setzten die vorgegebenen Rollen sauber um. Automatismen griffen, die Abstände stimmten, und die Offensive blieb geduldig, bis sich die Lücken öffneten. In Summe stand eine Einheit auf dem Platz, die mit klarer Aufgabenverteilung und hoher Laufbereitschaft die Partie prägte – ein starkes Signal für die kommenden Wochen.
Der Charakter des Duells war klar umrissen: intensiv, aber fair. Es gab zwar einige Standardsituationen, spielentscheidend war jedoch das, was aus dem Spiel heraus passierte. Nach dem 1:0 vor der Pause erhöhte Justin Himmelbauer im zweiten Durchgang mit einem Hattrick binnen elf Minuten auf 4:0 (68., 73., 79.). In der Schlussminute besiegelte ein Eigentor von Sebastian Gossenreiter den 5:0-Endstand (90.). Das Endbild spiegelte die vorangegangene Dominanz – spielerisch, strukturiert und ohne Hektik.
Aus dem Auftritt zieht Zangenfeind bewusst Momentum: „Ich nehme sehr viel Selbstvertrauen mit für die nächsten Spiele – und vor allem eines: Selbst bei Ausfällen können wir das durch geschlossene Mannschaftsleistung überragend kompensieren.“
Der Mix aus Souveränität, Chancenfülle und mannschaftlicher Geschlossenheit liefert den Ton für die nähere Zukunft – getragen von der Überzeugung, den eigenen Plan unabhängig von personellen Engpässen auf den Platz bringen zu können.