In einem intensiven Duell der 1. Klasse Nord-Ost zwischen dem SU Intersport Pötscher Schenkenfelden und der Union Agora Königswiesen ordnet Trainer Alexander Buchberger die 90 Minuten so ein: eine weitgehend ausgeglichene erste Hälfte mit vielen langen Bällen und eine strittige Elfmeterentscheidung, die zweite Halbzeit brachte eine Königswiesener Überlegenheit. Er hebt die Vielzahl an Chancen nach der Pause hervor und richtet den Blick auf mehr Konstanz über beide Halbzeiten.

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Gleich nach dem Anpfiff lag die Führung für Schenkenfelden in der Luft, die große Möglichkeit blieb jedoch ungenutzt. Danach plätscherte die Partie mit Halbschancen auf beiden Seiten dahin, bis kurz vor dem Pausenpfiff ein Strafstoß die Begegnung belebte. Buchberger hält die Szene für disskussionswürdig: "Mein Abwehrspieler Markus Hackl spielt im Rutschen den Ball und eventuell kommt es zu einem leichten Kontakt mit dem Gegenspieler - auf alle Fälle geschickt gemacht vom Spieler." Zugleich akzeptierte er die Tatsachenentscheidung. Schenkenfelden verwandelte den fälligen Elfmeter in der 45. Minute durch Luvumbu Vemba – 0:1 aus Königswiesener Sicht; mit diesem Spielstand ging es in die Kabinen.
Nach dem Wechsel bestimmten die Gäste klar das Geschehen: mehr Ballbesitz, mehr Energie, mehr Zielstrebigkeit. "In der zweiten Halbzeit hatte Königswiesen eine Vielzahl an Tormöglichkeiten, konnte diese aber zunächst nicht nützen", beschrieb Buchberger die Drangphase. Der Druck zahlte sich schließlich aus, als Yannic Haslinger in der 74. Minute zum 1:1 traf. Trotz Königswiesener Dominanz hätte Schenkenfelden in der Schlussminute noch den Sieg einfahren können – die Chance blieb ungenutzt. Buchberger zur Reaktion seines Teams nach der Pause: "Mit der zweiten Halbzeit meiner Mannschaft war ich überaus zufrieden." Das Spiel endete nach 90 Minuten mit 1:1.