Für Franz Waldhör, Trainer der Wimberger Sportunion Lasberg, war das 3:2 gegen TSU SCRIMO Wartberg / A. die Bestätigung eines klaren Plans und eines starken Miteinanders. In der 1. Klasse Nord-Ost sprach er von einer ersten Halbzeit, in der der Matchplan vollständig aufging, von zwei Ausgleichstreffern nach der Pause und von einem späten Happy End – begleitet von vielen Zuschauern, starker Unterstützung in der Wimberger Arena und guten Platzverhältnissen.

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„Aufgrund der ersten Halbzeit haben wir uns den Sieg durchaus verdient. Wir haben unseren Matchplan zu 100 Prozent umsetzen können, haben es aber verabsäumt, nach dem 1:0 ein weiteres Tor nachzulegen.“ Früh setzte Lasberg Akzente über die Flügel. Michael Würzl traf in der 16. Minute zur Führung; zur Pause stand es 1:0, weil mehrere Angriffe über außen nicht präzise in den Strafraum kamen und nach dem ersten Treffer Chancen ungenutzt blieben.
Nach Wiederbeginn stellte Alexander Lindmeir in der 54. Minute auf 1:1. Einer der beiden Ausgleiche der Gäste ging, wie Waldhör einräumte, auf einen ruhenden Ball zurück: „Wir haben durch eine Unachtsamkeit aus einer Standardsituation einen Ausgleich erhalten.“ Lasberg schlug jedoch rasch zurück: In der 61. Minute brachte Michael Würzl sein Team erneut in Front. Als Benedikt Brunner in Minute 75 wieder egalisierte, war mentale Stabilität gefragt. Waldhörs Zusammenfassung: „Wir haben nie aufgegeben, immer an uns geglaubt und dann Gott sei Dank noch das 3:2 gemacht.“ Strittige Szenen sah er keine.
Die Entscheidung fiel in der 87. Minute, als Michael Hackl zum 3:2 traf und den viel umjubelten Heimsieg fixierte. Waldhör verzichtete bewusst auf die Auszeichnung eines Einzelnen: „Ich würde das Kollektiv hervorheben, weil wir immer an uns geglaubt haben, weil jeder gekämpft hat, weil alle alles gegeben haben.“ Zur Kulisse sagte er: „Wir hatten sehr viele Zuschauer. Das war eine tolle Stimmung in der Wimberger Arena, und ich hoffe auch bei den nächsten Heimspielen auf die Unterstützung unserer Fans.“ Die Platzverhältnisse lobte er als gut bespielbar.
Für die nächsten Wochen kündigte er an, Teamgeist, Teamspirit, die positive Stimmung und die spielerische Leichtigkeit aus diesem Auftritt mitzunehmen.