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ASKÖ Luftenberg startet mit klarem Plan in den Sommer - „Wir wollen in der Hinrunde genügend Punkte sammeln“

ASKÖ Luftenberg

Vor dem Start in die 1. Klasse Nord-Ost richtet ASKÖ Luftenberg den Blick klar nach vorne. Trainer Joachim Taferner zieht nach einer schwierigen Rückrunde eine nüchterne Bilanz, sieht aber zugleich genug Gründe für Zuversicht. Der Klassenerhalt wurde geschafft, obwohl es lange eng blieb. Jetzt soll die Vorbereitung ab 13. Juli die Grundlage dafür legen, dass ASKÖ Luftenberg diesmal früher anschreibt und in der Hinrunde nicht mehr so lange hinterherlaufen muss.

Weitwinkelaufnahme eines Fußballspiels mit Flutlicht

Foto von Abigail Keenan auf Unsplash

Ein mühsamer Weg bis zum Klassenerhalt

Taferner blickt ohne Beschönigung auf die vergangene Saisonhälfte zurück. „Unser Ziel war in der Rückrunde klar der Klassenerhalt“, sagt der Trainer und erinnert daran, dass die Ausgangslage alles andere als einfach war. „Durch den Trainerwechsel erst nach der Vorbereitung, also Anfang der Rückrunde, war es schwierig für die Mannschaft und das Trainerteam, weil wir einiges aufzuarbeiten hatten.“ Dazu kamen Verletzungen und einzelne Spielerwechsel, die ASKÖ Luftenberg zusätzlich schwächten. Die ersten Spiele seien leistungsmäßig „in Ordnung“ gewesen, trotzdem habe seine Mannschaft in dieser Phase zu wenig Punkte mitgenommen. Gerade weil viele Partien knapp verloren gingen, zog sich der Druck durch einen großen Teil der Rückrunde. Taferner macht deutlich, dass der spätere Kampf um den Klassenerhalt nicht erst am Ende entstanden ist, sondern seinen Ursprung in dieser frühen Phase hatte.

Mehr Gefahr nach vorne bleibt das große Thema

Erst gegen Mitte der Rückrunde zahlte sich die Arbeit spürbar aus. „Der Zusammenhalt der Mannschaft hat sich dann endlich bemerkbar gemacht und wir konnten in dieser Phase einige Spiele gewinnen“, sagt Taferner. Diese Entwicklung half ASKÖ Luftenberg, sich wieder heranzuarbeiten, ganz entspannt wurde die Lage aber trotzdem nicht. „Gegen Ende spitzte sich die Lage zu und wir mussten bis zum letzten Spiel kämpfen, um nicht auf dem Relegationsplatz zu landen“, so der Trainer. Dass der Klassenerhalt am Ende gelungen ist, bewertet er positiv, zufrieden ist er mit der gesamten Entwicklung aber nicht ganz. „Trotz des Klassenerhalts wäre meiner Meinung nach mehr drinnen gewesen“, sagt Taferner offen und nennt auch den wichtigsten Punkt, an dem seine Mannschaft ansetzen muss: „Wir haben in Summe zu wenig Gefährlichkeit nach vorne ausgestrahlt.“ Für ihn ist das keine Floskel, sondern ein klarer Arbeitsauftrag für die kommenden Wochen. „Wir müssen gefährlicher und konsequenter in unseren Aktionen mit und gegen den Ball werden.“

Kader wird sich auf gewissen Positionen etwas verändern

Im Kader wird es für die kommende Saison einige Veränderungen geben, ohne dass ASKÖ Luftenberg alles auf links dreht. Als wichtige Nachricht nennt Taferner die Rückkehr von Stürmer Paul Hentschläger, der nach einem halben Jahr bei Schwertberg wieder nach Luftenberg kommt. Dazu stößt mit David Schatz ein Spieler aus Katzdorf dazu, der für eine defensive Position vorgesehen ist, außerdem wird noch ein weiterer junger Spieler aus St. Georgen zum Kader stoßen. Auf der anderen Seite steht mit Jonas Hütter ein Abgang fest, weitere fixe Zu- oder Abgänge gibt es laut Taferner derzeit noch nicht. „Wir möchten zusätzlich auch auf unsere jungen Spieler setzen, die wir in der vergangenen Saison bereits immer wieder zum Zug kommen ließen“, sagt der Trainer. Damit wird auch klar, dass ASKÖ Luftenberg die nächste Saison nicht nur mit externen Lösungen angehen will, sondern weiterhin auf Spieler aus dem eigenen Umfeld baut.

Die Vorbereitung soll diesmal den Unterschied machen

Der Fahrplan für den Sommer steht bereits. „Wir werden ab 13. Juli in die Vorbereitung starten“, kündigt Taferner an. Vier Testspiele sind geplant, in denen ASKÖ Luftenberg einiges ausprobieren will. Die Vorfreude auf die kommende Saison ist beim Trainer klar spürbar, gleichzeitig warnt er aber auch vor falscher Leichtigkeit. „Die Liga ist definitiv nicht zu unterschätzen“, sagt Taferner mit Blick auf die 1. Klasse Nord-Ost, die für seinen Verein „sehr viele attraktive Spiele“ verspricht. Gerade deshalb formuliert er das Ziel bewusst früh und deutlich: „Hauptziel ist es, bereits in der Hinrunde genügend Punkte zu sammeln, um im gesicherten Mittelfeld mitzuspielen.“ Der Fokus bleibe dabei „absolut auf uns selbst gerichtet“. ASKÖ Luftenberg wolle die Vorbereitung so nutzen, dass die Mannschaft „taktisch, spielerisch sowie fitnesstechnisch bestmöglich in Form“ ist. Große Veränderungen im Vereinsumfeld stehen laut Taferner nicht an.