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„Wir mussten nur das erste Tor machen“ – ASKÖ Mauthausen belohnt Geduld und Stabilität mit 3:0-Erfolg

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ASKÖ Mauthausen
ASKÖ Luftenberg

In der 1. Klasse Nord-Ost hat die ASKÖ Mauthausen am sechsten Spieltag gegen die ASKÖ Luftenberg mit 3:0 gewonnen. Zur Pause stand es nach einer aus Sicht der Gastgeber starken ersten Hälfte noch 0:0, ehe Marko Lucic kurz nach Wiederbeginn und Pascal Haller mit einem Doppelpack den Unterschied machten. Trainer Szabolcs Szegletes sprach von einem verdienten Heimsieg, weil seine Mannschaft geduldig blieb, hinten kaum etwas zuließ und sich für einen lange kontrollierten Auftritt am Ende doch noch klar belohnte.

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Lange ohne Tor, aber Mauthausen hatte Spiel im Griff

Auch wenn sich das Ergebnis erst nach der Pause deutlich lesen ließ, war die Richtung für Szegletes von Beginn an klar. „Von Anfang an waren wir die dominierende Mannschaft. Wir haben nichts zugelassen“, sagte der Mauthausen-Trainer nach dem Spiel. Ganz ohne Warnsignal blieb es zwar nicht, weil Luftenberg laut Szegletes früh zu einer Möglichkeit kam, danach sah er aber fast nur noch seine Mannschaft am Drücker. Gerade in der ersten Halbzeit habe Mauthausen viel liegen gelassen. „In der ersten Halbzeit hatten wir fünf, sechs große Chancen. Das müssen wir normalerweise machen“, stellte er fest. Dass es mit einem 0:0 in die Kabine ging, änderte für ihn aber nichts am Gesamtbild. Mauthausen hatte mehr vom Spiel, blieb das aktivere Team und musste sich aus seiner Sicht einzig vorwerfen, dass der letzte Pass und der Abschluss vorerst noch nicht saßen.


Lucic per Kopf, Haller mit Doppelpack

Der Knackpunkt kam dann unmittelbar nach dem Seitenwechsel. In der 50. Minute traf Marko Lucic nach einem Eckball per Kopf zum 1:0, und genau dieses Tor bewertete Szegletes als entscheidenden Moment. „Das hat uns gutgetan. Wir haben davor relativ viele Chancen ausgelassen“, sagte er. Schon in der Pause habe er seiner Mannschaft mitgegeben, dass sie nur das erste Tor machen müsse. „Dann wird es schwierig für den Gegner“, erklärte der Trainer. Genau so entwickelte sich die Partie auch. Nach dem Führungstreffer wurde Mauthausen lockerer, blieb überlegen und legte in der 67. Minute durch Pascal Haller das 2:0 nach. Haller erhöhte in der 87. Minute noch auf 3:0 und rundete damit einen Abend ab, den Szegletes als „hochverdient“ bezeichnete. Über seinen Doppeltorschützen sagte er: „Das spricht für seine Qualität und seine Leistung.“

Basis war Ruhe und stabile Defensive

Dass seine Mannschaft nach der torlosen ersten Hälfte nicht ungeduldig wurde, hob Szegletes besonders hervor. Für ihn war das ein wichtiger Teil des Auftritts. „Unsere Stärke war, dass wir trotzdem geduldig geblieben sind und unser Spiel weitergemacht haben“, sagte er. Dazu kam jene Stabilität, die er schon seit mehreren Wochen bei seiner Mannschaft erkennt. „Wenn wir hinten stabil stehen und nichts zulassen, dann ist das entscheidend“, meinte der Trainer. Er verwies auch darauf, dass Mauthausen zuletzt schon mehrmals ohne Gegentor geblieben sei. Gerade deshalb war für ihn klar, dass sein Team nicht vom Plan abweichen durfte, auch wenn das 1:0 lange auf sich warten ließ. Die Mischung aus Ruhe, klarer Einstellung und einer Defensive, die wenig anbot, war aus seiner Sicht der Hauptgrund dafür, dass aus einem zähen 0:0 zur Pause am Ende doch noch ein klarer Heimsieg wurde.

Luftenberg nicht unterschätzt, nächster Prüfstein wartet

Szegletes machte nach dem Schlusspfiff auch deutlich, dass er den Tabellenstand des Gegners nie als Maßstab nehmen wollte. „Das ist nicht das Luftenberg von vor drei, vier Wochen“, sagte er und verwies darauf, dass bei den Gästen wieder Spieler zurückgekommen seien. Deshalb habe er seiner Mannschaft von Anfang an eingebläut, die Partie mit der richtigen Einstellung anzugehen und den Gegner keinesfalls locker zu nehmen. Entsprechend fiel auch sein Gesamturteil über die ASKÖ Luftenberg respektvoll aus: eine Mannschaft, die es derzeit schwer habe, die aber sicher noch punkten werde. Lob gab es außerdem für das Schiedsrichterteam. „Top Leistung, gute Entscheidungen, und man konnte ganz normal mit ihnen reden“, meinte Szegletes. Für die ASKÖ Mauthausen geht es nun mit 13 Punkten als Tabellendritter weiter, nächste Woche wartet Königswiesen. Auch dort rechnet der Trainer mit keiner leichten Aufgabe: „Königswiesen ist immer eine gute Mannschaft. Aber wir sind vorbereitet und hoffen, dass die drei Punkte wieder bei uns bleiben.“

1. Klasse Nord-Ost: Mauthausen : Luftenberg - 3:0 (0:0)

  • 87
    Pascal Haller 3:0
  • 67
    Pascal Haller 2:0
  • 50
    Marko Lucic 1:0