In der 1. Klasse Nord-Ost hat sich Sportunion Schweinbach am Samstag mit 4:0 gegen ASKÖ Luftenberg durchgesetzt, brauchte dafür aber Geduld. Trainer Wolfgang Klapf sprach nach dem Heimsieg von einem „erwartet schweren Spiel“ und zollte dem Tabellenletzten viel Respekt. Erst nach dem 1:0 vor der Pause und einem starken Abschnitt nach dem Seitenwechsel machte Schweinbach den Heimsieg am achten Spieltag klar.

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Es war eine Partie, die lange enger blieb, als es das klare Endergebnis vermuten lässt. Klapf machte im Gespräch sofort deutlich, dass seine Mannschaft den Gegner keineswegs auf die leichte Schulter genommen hatte. „Es war das erwartet schwere Spiel gegen den Tabellenletzten. Riesengroßes Kompliment an Luftenberg. Sie sind nicht so aufgetreten wie ein Tabellenletzter“, sagte der Schweinbach-Trainer. Die Führung fiel in Minute 19, als Gregor Bodingbauer das 1:0 erzielte. Mehr Zählbares gab es bis zur Pause nicht mehr, Schweinbach nahm den knappen Vorsprung mit in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel zog der Gastgeber dann aber entscheidend an. Marcel Pichler erhöhte in der 60. Minute auf 2:0, nur drei Minuten später stellte Max Preinfalk auf 3:0, und unmittelbar danach sorgte Marcel Pichler mit seinem zweiten Treffer für den 4:0-Endstand.
Den Ausschlag sah Klapf nicht in einer einzelnen Szene, sondern in mehreren Dingen, die im Verlauf der Partie zusammengekommen sind. „Wir sind geduldig geblieben. Die Qualität der Mannschaft war da, und auch die Einstellung hat gepasst“, erklärte er. Gerade diese Einschätzung passt gut zu einem Spiel, das zur Pause noch knapp war und erst später deutlich wurde. Schweinbach blieb ruhig, obwohl Luftenberg nach Klapfs Eindruck sehr mutig auftrat und sich auch spielerisch etwas zutraute. „Sie wollten von hinten herausspielen, haben das auch öfter geschafft. Respekt an Luftenberg“, sagte der Coach. Gleichzeitig hielt er fest, dass seine Mannschaft sich am Ende dennoch verdient durchgesetzt habe. „Es war nicht alles Gold, aber im Großen und Ganzen war es eine sehr reife Leistung von uns.“ Den größten Unterschied zwischen beiden Teams sah Klapf schließlich klar „an der Qualität der Einzelspieler“.
Zufrieden war der Schweinbach-Coach vor allem mit dem Spiel gegen den Ball und mit der Art, wie seine Mannschaft die freien Räume bespielt hat. „Wir haben die Bälle sehr gut in den freien Raum gespielt. Im Großen und Ganzen haben wir gut verteidigt, wir haben keinen Torschuss des Gegners zugelassen und wir sind geduldig geblieben“, sagte Klapf. Ganz ohne Kritik kam der 4:0-Erfolg aber nicht aus. Verbesserungspotenzial sieht er „beim letzten Pass und bei Standardsituationen“. Auch eine Szene blieb aus seiner Sicht diskussionswürdig. Ansonsten stellte Klapf dem Unparteiischen aber ein gutes Zeugnis aus: „Ansonsten hat der Schiedsrichter eine sehr, sehr gute Leistung geboten.“ In der Tabelle bleibt Schweinbach nach acht Runden mit 20 Punkten erster Verfolger von Spitzenreiter ASV Hagenberg.