Spielberichte

Rene Zehentmayer (SPG St. Roman/Esternberg 1b): „Der Sieg geht absolut in Ordnung“ – 2:1 Sieg nach 0:1 Rückstand gegen Neukirchen

SPG St. Roman/Esternberg 1b
Neukirchen/Walde

Nach einem intensiven Heimauftritt blickt Rene Zehentmayer auf eine wechselhafte Partie seiner SPG St. Roman/Esternberg 1b gegen Union R&R Web Neukirchen/W. zurück. In der 1. Klasse Nord-West sprach der Trainer von einer ausgeglichenen ersten Hälfte ohne Treffer, einem verwandelten Elfmeter der Gäste kurz nach der Pause durch Sebastian Probst und der starken Antwort seiner Mannschaft in der Schlussphase zum 2:1. Besonders betont er die Moral seines Teams, die Wirkung kleiner Anpassungen zur Halbzeit und den positiven Einfluss der Einwechselspieler. Gleichzeitig ärgert ihn die jüngste Elfmeter-Serie – zwei vergebene an diesem Tag, insgesamt bereits der dritte in zwei Spielen –, während er dem Schiedsrichter ausdrücklich ein Lob ausspricht.

Schiedsrichter blickt auf die Uhr

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Spielverlauf und Wendepunkte

Zehentmayer ordnete die erste Hälfte so ein: „Chancen auf beiden Seiten, aber nichts Zwingendes.“ Der 0:0-Pausenstand passte ins Bild. Nach Wiederbeginn kippte die Partie zunächst, als Neukirchen in der 57. Minute per Elfmeter auf 0:1 stellte; Torschütze war Sebastian Probst. St. Roman/Esternberg antwortete: In der 68. Minute fiel das 1:1, in der 76. das 2:1 – beide Treffer erzielte Miroslav Vrhel. „Aufgrund der Chancenklarheit geht der Sieg absolut in Ordnung für uns“, bilanzierte der Coach.

Standards, Ballbesitz und Platz

Bei den Standards überwog trotz des Erfolgs der Ärger. „Wenn man zwei Elfmeter nicht verwandelt, fällt das natürlich auf. Und in Summe ist das über die letzten zwei Spiele bereits der dritte Elfmeter, den wir nicht verwandelt haben. Ansonsten gab es keine Auffälligkeiten.“ Im offenen Spiel sah er keinen klaren Besitzvorteil: „Im Ballbesitz hatte jedes Team seine Phasen, das war ziemlich ausgeglichen.“ Die Rahmenbedingungen spielten mit hinein: „Bei den aktuellen Platzverhältnissen ist es immer schwierig, das Technische hervorzuheben.“

Intensität, Entscheidungen und Wechselimpulse

Die Zweikämpfe beschrieb er so: „Es war ein intensives Spiel, aber keinesfalls unfair oder gehässig. Absolut nicht.“ Mit Blick auf kritische Szenen fand er klare Worte: „Aus meiner Sicht waren die Entscheidungen des Schiedsrichters alle in Ordnung; der Unparteiische hatte das Spiel absolut im Griff.“ Zur Pause nahm Zehentmayer leichte Anpassungen vor, die griffen – und die Bank zahlte ein: „Alle Einwechselspieler haben noch einmal einen wichtigen Impuls gebracht und uns weitergeholfen, dass wir letztendlich die drei Punkte in St. Roman behalten konnten.“

Ausblick

Für die kommende Aufgabe bleibt der Trainer realistisch und fordernd: „Für uns gibt es keine leichten Spiele, das ist definitiv so. Wir brauchen jeden Punkt, um unser Saisonziel, den Klassenerhalt, zu schaffen.“ Nächste Woche wartet aus seiner Sicht erneut „ein schwieriges Spiel, so wie jede Woche“. Sein Rezept dafür ist klar: „Nur wenn wir die Leidenschaft, den Einsatz und das Herz, das wir aktuell auf den Platz legen, weiter so zeigen, sehe ich uns auch dort in der Lage, Punkte mitzunehmen.“

1. Klasse Nord-West: St. Roman/Esternberg 1b : Neukirchen/W - 2:1 (0:0)

  • 76
    Miroslav Vrhel 2:1
  • 68
    Miroslav Vrhel 1:1
  • 57
    Sebastian Probst 0:1