Spielberichte

Fehlende Präzision kostet Waizenkirchen den Heimsieg – 0:0 gegen Taufkirchen/Pram

SV Waizenkirchen
SV Taufkirchen/Pram

Torloses Remis in der 1. Klasse Nord-West: SV Guschlbauer Waizenkirchen und SV Waizenauer Taufkirchen an der Pram trennen sich 0:0. Aus Sicht der Hausherren blieb es beim Punkt, weil im letzten Drittel die letzte Präzision fehlte – defensiv stand Waizenkirchen trotz eines Innenverteidiger-Wechsels stabil. Sportchef Michael Aigner sprach von einem ausgeglichenen Spiel mit einer kurzen Waizenkirchner Drangphase vor der Pause und einer insgesamt soliden Schiedsrichterleistung.

Eckball - Blick von der Eckfahne auf den fliegenden Ball und die Beine des Spielers

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Ausgeglichener Start, kurze Waizenkirchner Drangphase

Die Partie begann ohne großes Abtasten, beide Mannschaften fanden rasch hinein. Michael Aigner fasste den Auftakt schlicht zusammen: „Die zwei Teams sind ziemlich ebenbürtig ins Spiel gestartet.“ Nach rund 25 Minuten kippte das Geschehen leicht in Richtung der Heimischen. „Zwischen der 25. und 40. Minute waren wir vielleicht einen Tick besser und hatten ein paar Chancen, aber leider kein Tor“, so der Sportliche Leiter. Waizenkirchen blieb in dieser Phase geduldig, Taufkirchen/Pram stand kompakt, und weil auf beiden Seiten der letzte Pass nicht sauber genug kam, ging es torlos in die Kabinen. „Zur Halbzeit war es ein gerechtes Unentschieden“, meinte Aigner – eine Einschätzung, die zum Bild der ersten 45 Minuten passte, in denen der Aufwand stimmte, die Ernte aber ausblieb.

Nach der Pause bleibt’s offen, Präzision fehlt im Angriff

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eng. „Nach der Halbzeit ist es wieder ebenbürtig dahingegangen“, beschrieb Aigner das Ringen um Räume und Rhythmus. Möglichkeiten deuteten sich an, doch auf beiden Seiten fehlte der letzte Punch. „Beide Mannschaften waren ein wenig glücklos im Abschluss“, sagte Aigner – und erklärte zugleich, warum es für seine Truppe nicht mehr wurde: „Im letzten Drittel hat uns die Präzision gefehlt.“ Positiv: Hinten ließ Waizenkirchen wenig zu, obwohl in der ersten Hälfte ein Innenverteidiger verletzt raus musste. „Defensiv waren wir gut im Spiel, obwohl sich in der ersten Halbzeit ein Innenverteidiger verletzt hat. Auch nach dem Wechsel hat das ganz gut funktioniert“, lobte Aigner die Stabilität seiner Hintermannschaft, die das 0:0 letztlich absicherte.

Einordnung, Gegner und Ausblick

Der Punkt war hart erarbeitet, auch weil der Gegner energisch auftrat. „Taufkirchen war motiviert. Die brauchen noch ein paar Punkte und sind so ins Spiel gegangen – kämpferisch und mit voller Motivation“, sah Aigner eine forsche Auswärtsmannschaft, die das Duell offenhielt. Strittige Szenen gab es kaum, das Spiel blieb fair – „Der Schiedsrichter war ganz gut“, so Aigner. Folgerichtig fiel sein Urteil zum Ergebnis nüchtern aus: „Aufgrund des Spiels geht das Unentschieden in Ordnung.“ In der Tabelle hält Waizenkirchen nach 23 Runden bei 30 Punkten und rangiert auf Platz sechs, Taufkirchen/Pram hat 27 Zähler und ist Zehnter. Für die Hausruckviertler heißt der Auftrag für die kommenden Wochen klar: auf die solide Defensive aufbauen und im letzten Drittel sauberer werden, damit aus leichten Vorteilen auch wieder Siege werden.