Spielberichte

„Wir haben das Spiel an uns gerissen“ – Union Schardenberg gewinnt bei St. Roman/Esternberg

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SPG St. Roman/Esternberg 1b
Union Schardenberg

In der 1. Klasse Nord-West hat die Union Steinbrunn Schardenberg am Sonntagnachmittag bei der SPG St. Roman/Esternberg 1b einen 2:0-Sieg eingefahren. Trainer Maximilian Ammerl sprach nach dem Schlusspfiff von einem „mehr als verdienten Auswärtserfolg“ und machte dafür vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung verantwortlich. Weil Schardenberg über 90 Minuten kaum etwas zuließ und seine Tore zur richtigen Zeit machte, gingen die drei Punkte verdient an die Gäste.

Zwei Fußballspieler im Kampf um den Ball

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Frühe Kontrolle und Tore zur passenden Zeit

Schardenberg fand laut Ammerl vom Anpfiff weg gut in die Partie und legte damit die Basis für den späteren Auswärtssieg. „Wir sind sehr gut ins Spiel reingekommen“, sagte der Trainer, und genau das spiegelte sich auch im Spielverlauf wider. In der 27. Minute gingen die Gäste durch Xaver Schreiner mit 1:0 in Führung. Ammerl schilderte die Entstehung des Treffers so: „Beim 1:0 brechen wir über außen durch, spielen einen guten Pass in den Rückraum und können dann verwerten.“ Mit dieser Führung ging es auch in die Pause. Kurz nach dem Seitenwechsel legte Schardenberg nach, als Daniel Kothbauer in der 53. Minute das 2:0 erzielte. Auch diesen Treffer führte der Trainer auf eine Aktion über außen zurück: „Beim 2:0 bleiben wir außen drauf, setzen uns mit Willen durch, flanken ins Zentrum und können dort nachlegen.“


„Der wichtigste Moment zieht sich über die ganzen 90 Minuten“

Dass Ammerl nach dem Spiel nicht zuerst über eine einzelne Szene sprach, sondern über das Gesamtbild, sagte viel über seinen Eindruck dieser Partie aus. „Der wichtigste Moment zieht sich über die ganzen neunzig Minuten“, erklärte er und meinte damit eine Leistung, die aus seiner Sicht von Anfang bis Ende getragen war. Seine Mannschaft habe „eine extrem starke mannschaftliche Leistung“ auf den Platz gebracht, mit „viel Leidenschaft, viel Emotionen“ und ständiger Unterstützung untereinander. Dazu kam für ihn ein zweiter, ganz wesentlicher Punkt: „Wir haben über die gesamte Spieldauer sehr wenig Chancen vom Gegner zugelassen.“ Genau diese Kombination aus Kompaktheit, Einsatz und Konsequenz machte für den Schardenberger Trainer den Unterschied aus. Es war kein Sieg, den er auf einen Zufall oder auf einzelne gute Minuten zurückführte, sondern auf eine Partie, in der seine Mannschaft geschlossen auftrat und das Spiel Schritt für Schritt an sich zog.

Aggressiv, geschlossen und ohne Nebenschauplätze

Ammerl hob nach dem Schlusspfiff mehrfach hervor, dass seine Elf nicht nur in einzelnen Phasen gut gearbeitet habe, sondern über die gesamte Distanz. „Die mannschaftliche Geschlossenheit, das aggressive Auftreten, das gegenseitige Pushen, und das wirklich von Anpfiff bis Abpfiff, hat uns heute ausgezeichnet“, sagte er. Auch sonst sah der Trainer keinen Anlass, sich mit Nebenthemen zu beschäftigen. Zum Gegner wollte er bewusst nichts sagen, und auch rund um die Spielleitung gab es aus seiner Sicht nichts zu beanstanden. Im Gegenteil: „Schiedsrichter Labmayer hat ein super Spiel gemacht“, stellte Ammerl klar. So blieb der Fokus ganz auf dem, was seine Mannschaft selbst auf den Platz gebracht hatte. Der 2:0-Erfolg lebte aus seiner Sicht nicht nur von den beiden Toren, sondern von der Art, wie die Union Schardenberg die Partie insgesamt anging und über die gesamte Spielzeit durchzog. Für Ammerl endet die Einordnung dieses Auswärtssieges deshalb nicht beim Ergebnis. Der Trainer sieht darin vor allem einen Maßstab für die nächsten Wochen. „Für uns ist jetzt wirklich der nächste Entwicklungsschritt, solche Leistungen regelmäßig abzurufen", sagte er. 

1. Klasse Nord-West: St. Roman/Esternberg 1b : Schardenberg - 0:2 (0:1)

  • 53
    Daniel Kothbauer 0:2
  • 27
    Xaver Schreiner 0:1