In der 1. Klasse Nord-West hat die Union Steinbrunn Schardenberg gegen die ASKÖ Sparkasse Eferding/Fraham mit 3:0 gewonnen und sich den Heimsieg laut Co-Trainer Dominik Machtlinger vor allem über Einsatz, Zusammenhalt und eine geschlossene Mannschaftsleistung erarbeitet. Nach einem holprigen Beginn übernahmen die Gastgeber die Kontrolle, führten zur Pause 1:0 und legten nach dem Seitenwechsel entscheidend nach.

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Ganz zu Beginn lief es für die Hausherren noch nicht rund. Machtlinger schilderte, dass die Mannschaft in den ersten Minuten nur schwer in die Partie gekommen sei, weil Eferding/Fraham gut Druck gemacht und die Räume eng gehalten habe. „Nach zehn bis 15 Minuten haben wir dann das Kommando übernommen“, sagte der Co-Trainer, und genau in dieser Phase kippte das Spiel zunehmend auf die Seite der Gastgeber. Schardenberg wurde aktiver, arbeitete sich in die Partie hinein und kam auch spielerisch besser zur Geltung. In der 14. Minute fiel dann das 1:0, als sich Laurenz Bruneder über außen stark durchsetzte und Xaver Schreiner den Querpass verwertete. Für Machtlinger war das der Moment, in dem die Schardenberger das Spiel immer besser in den Griff bekamen. „Ab da an haben wir das Spiel eigentlich kontrolliert“, sagte er. Weil die Gastgeber ihre Möglichkeiten aber nicht konsequent genug fertigspielten, blieb es trotz Überlegenheit zur Pause beim 1:0.
Auch nach dem Seitenwechsel musste Schardenberg laut Machtlinger erst wieder kurz in den Rhythmus finden. Entscheidend war dann die Szene vor dem 2:0 in der 62. Minute, die der Co-Trainer sehr genau beschrieb. Im Mittelfeld gewann Adrian Peham den Ball, spielte sofort einen starken Pass in die Tiefe auf Laurenz Bruneder, der im Strafraum nur noch regelwidrig gestoppt werden konnte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Dominik Hutterer sicher zum 2:0. „Im Anschluss haben wir noch zwei bis drei Hochkaräter ausgelassen. Wir hätten das Spiel noch höher gewinnen können“, meinte Machtlinger, der seine Mannschaft trotzdem als klar überlegen sah. Dass in der Nachspielzeit mit Gabriel Bauer noch das 3:0 fiel, passte dann zum Gesamtbild dieses Nachmittags. Der Endstand stellte für ihn die Kräfteverhältnisse passend dar: „Unterm Strich war das 3:0 in dieser Höhe absolut verdient.“
Am meisten Wert legte Machtlinger nach dem Schlusspfiff aber gar nicht auf einzelne Szenen, sondern auf das Gesamtauftreten seiner Mannschaft. „Wir haben die Basics wieder auf den Platz gebracht“, sagte er, und genau darin sah er den ausschlaggebenden Punkt für den Sieg. Zusammenhalt, Einsatz, Moral und die Bereitschaft, die Aufgaben vom Trainerteam voll anzunehmen, seien diesmal da gewesen. Dazu kam, dass die Union Schardenberg gegen den Ball sehr ordentlich arbeitete und den Gästen nur wenig anbot. „Der Gegner wurde eigentlich nur durch Standards und weite Einwürfe gefährlich, aber wir haben das hinten sehr konsequent und als Mannschaft wegverteidigt“, erklärte Machtlinger. Die ASKÖ Eferding/Fraham habe man zwar als spielstarke Mannschaft erwartet, wirkliche Torchancen ließ Schardenberg aus seiner Sicht aber kaum zu. Entsprechend deutlich fiel auch das Schlusswort des Co-Trainers aus: „Das war ein sehr erwachsener und reifer Auftritt unserer Mannschaft.“ Mit dem Heimsieg hält Schardenberg nach zehn Runden bei 15 Punkten und liegt damit auf Rang sechs.