Ein knapper Fußballnachmittag in Oberösterreich mit klaren Einordnungen: Bei SV Gramastetten meldete sich Trainer Johann Kramml nach dem Heimduell mit Union Ascendor Niederwaldkirchen in der 1. Klasse Nord zu Wort. Auf die Frage, ob das Ergebnis gerecht sei, sagte er knapp: „Ja.“ Den Ballbesitz bezeichnete er als ausgeglichen. In der Tabelle traf der Zwölfte auf den Dritten, das einzige Tor fiel früh. Die Partie dauerte 95 Minuten inklusive 5 Minuten Nachspielzeit und blieb aus seiner Sicht frei von Aufregung: Weder Standards noch strittige Szenen spielten eine Rolle – so sein knapper Eindruck.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Das Chancenverhältnis sah er auf Seiten Gramastettens. Auf die Nachfrage nach Großchancen sagte er wörtlich: „Ich sage jetzt einfach mal für meine fünf, sechs und Niederwaldkirchen zwei.“ Den sportlichen Rahmen lieferte ein frühes 1:0 in der 17. Minute (Torschütze: Michal Kubec), das bis zum Ende Bestand hatte. Zur Halbzeit stand es 1:0.
Seine Einschätzung zur Spielkontrolle fiel in zwei kurzen Sätzen: Zunächst stellte er fest: „Wir hatten sie.“ Kurz darauf präzisierte er seine Sicht auf die Balance im Mittelfeld und sagte: „Wie ich gesagt habe: fifty-fifty.“ Diese Antworten zeichnen ein Bild von einer insgesamt ausgeglichenen Begegnung mit Phasen, in denen Gramastetten nach eigenem Empfinden die Zügel in der Hand hatte.
Auf die Frage nach Standardsituationen antwortete er: „Nein, es gibt keine besonderen Auffälligkeiten. Welche Standards sind das?“ Auch zur generellen Prägung der Partie blieb er knapp: „Weder noch.“ Strittige Szenen? „Nein. Nein.“ In Summe also ein ruhiger, unspektakulärer Nachmittag aus seiner Perspektive.