Nach dem Auswärtsspiel der 1. Klasse Nord zwischen SPG Hofkirchen/Putzleinsdorf 1b und SV Hellmonsödt ordnete Marian Haider die 90 Minuten als verdienten Sieg ein – getragen von einer klaren Leistungssteigerung nach schwieriger Anfangsphase. Hellmonsödt hatte zunächst mit Wind und Witterung zu kämpfen, zudem überraschte der Gegner mit sehr offensiver Ausrichtung. Haider reagierte bereits nach rund 25 Minuten mit Anpassungen gegen den Ball, was seiner Mannschaft spürbar Stabilität und Durchschlagskraft verlieh. Ballbesitz und Kontrolle kippten im Verlauf auf die Hellmonsödter Seite; viele Standards prägten das Spiel, ebenso zahlreiche Fouls mit wenig Spielfluss. Für die kommenden Tage blickt Haider selbstbewusst auf das Heimspiel – und betont den Zusammenhalt seiner rein regionalen Truppe.

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Haider beschreibt die Anfangsphase nüchtern: „Die ersten 20, 25 Minuten war Putzleinsdorf die bessere Mannschaft.“ Probleme mit dem Wind und der offensiven Anlage des Gegners bremsten Hellmonsödt zunächst, ehe ein taktischer Eingriff Wirkung zeigte: „Nach etwa 25 Minuten haben wir unser Anlaufen angepasst und gegen den Ball höher geschoben. Das hat uns geholfen, besser ins Spiel zu kommen.“ Diese Korrekturen spiegelten sich im Chancenbild wider: „Hofkirchen hatte zwei, drei Möglichkeiten – speziell in den ersten 20, 25 Minuten –, wir hingegen fünf, sechs, sieben gute Chancen.“ Auch den Ballbesitz ordnet er so ein: „Zunächst hatten sie mehr Ballbesitz als wir, danach wir mehr als sie – insgesamt wohl 50:50 bis 55:45.“ Sein Gesamtfazit: „Ja, das war gerecht.“
Das Spiel lebte weniger von langen Passstafetten als von Standards – auch begünstigt durch den Wind. Haider dazu: „Das erste Tor ist nach einer Standardsituation für uns gefallen (Torschütze: Tobias Mühlberger). Durch den Wind waren die ruhenden Bälle sehr gefährlich; es gab viele Ecken und Freistöße.“ Begleitend stieg die Zahl der Fouls, was den Rhythmus immer wieder brach: „Es waren viele Fouls, viele Unterbrechungen, wenig Spielfluss.“ Zur Leitung auf dem Platz meint er: „Keine gravierenden Fehlentscheidungen, insgesamt war das ganz passabel geführt.“ In der 75. Minute sah Michael Pirkelbauer von der SPG Hofkirchen/Putzleinsdorf 1b Gelb-Rot. Unterm Strich steht ein 2:1-Auswärtssieg, der auf Stabilität nach der Umstellung, Standardschärfe und ein Chancenplus zurückzuführen ist.
Mit Blick nach vorn sendet Haider klare Signale: „Wir haben jetzt ein Heimspiel, wir sind relativ heimstark und wollen das unbedingt gewinnen – auch weil wir aus der Hinrunde noch eine Rechnung offen haben.“ Zentral ist ihm dabei die innere Stabilität seiner Mannschaft: „Wir sind eine eingeschworene Truppe, ohne auswärtige Spieler – lauter eigene. Alle ziehen an einem Strang. Qualitativ ist es nicht immer das Einfachste, aber sie geben alles, und das Wir-Gefüge ist klar zu erkennen.“ Dieses Selbstverständnis und der Glaube an die Heimstärke sollen die nächste Aufgabe tragen – mit derselben Konsequenz, die in Hofkirchen nach der frühen Justierung den Unterschied machte.