Nach dem 2:2 zwischen Union BIOHORT Neufelden und Union Ascendor Niederwaldkirchen in der 1. Klasse Nord ordnet Obmann Andreas Höfler die Partie ein. Er spricht von einem insgesamt gerechten Remis, hadert jedoch damit, dass seine Mannschaft trotz Überzahl in der Schlussphase kaum zwingende Abschlüsse fand. Zugleich würdigt er die Widerstandsfähigkeit des Gegners und blickt angesichts möglicher Rückkehrer im Kader mit vorsichtigem Optimismus auf die kommenden Tage. Das Spiel am Ostermontag verfolgten über 200 Zuseher!

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Die ersten zwanzig Minuten gehörten klar den Gästen, die früh zwei Treffer vorlegten: In der 5. Minute stellte Philipp Plakolb auf 0:1, Eusebiu-Patric Covaci erhöhte in der 23. Minute auf 0:2. Neufelden fand anschließend besser ins Spiel und antwortete prompt: Bereits in der 24. Minute verkürzte Matthias Brunninger auf 1:2. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Pause. Nach Wiederbeginn hatte Neufelden mehr vom Spiel – in der 68. Minute traf Jan Pichler zum 2:2. Niederwaldkirchen blieb vor allem über Konter gefährlich. In der 81. Minute sah Eusebiu-Patric Covaci die Rote Karte, doch trotz der Überzahl in den letzten Minuten sprangen für Neufelden keine klaren Großchancen mehr heraus.
Höfler ärgerte sich vor allem darüber, wie sein Team die numerische Überlegenheit ausspielte. Er wurde deutlich: "Aufgrund der Überzahl hat unser Spiel nach vorne nicht gut funktioniert. Zu oft gingen Bälle nur hoch nach vorne, auch Einwürfe wurden lediglich hoch in den Strafraum gebracht – wir hätten mehr spielen und ruhiger kombinieren müssen." Aus seiner Sicht fehlten Ruhe, flaches Kombinationsspiel und Präzision im letzten Drittel – Aspekte, die in der Analyse eine zentrale Rolle einnehmen dürften.
Im Gesamtfazit sprach Höfler von einer klaren Kräfteverteilung über die Spieldauer – vor der Pause habe Niederwaldkirchen die größeren Spielanteile gehabt, nach der Pause dominierte Neufelden. Zugleich hob er die geschlossene Leistung des Gegners hervor, der sich trotz Unterzahl in der Schlussphase behauptete. Einen einzelnen Protagonisten wollte er nicht herausheben; stattdessen verwies er auf kollektive Aspekte und ungenutzte Möglichkeiten. Positiv stimmt ihn die Personal-Entwicklung: Die sehr hohe Trainingsbeteiligung, vorallem mit jungen Spielern, ist sehr positiv. Das Trainerteam macht einen guten Job!