Nach einem intensiven Duell zwischen SV Gramastetten und Union BIOHORT Neufelden in der 1. Klasse Nord ordnete Lukas Wiesmayr die 90 Minuten als ausgeglichen, im Ergebnis aber folgerichtig ein. Er sprach von einem engen Spiel, einem leichten Chancenplus für seine Mannschaft und einer starken Verteidigungsleistung. Gleichzeitig lobte er die tadellose Spielleitung und richtete den Blick bereits nach vorne: Auf Gramastetten wartet nun das Derby – mit viel Brisanz im Abstiegskampf.

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Im Rückblick stellte Wiesmayr klar: „Das Ergebnis ist in Ordnung.“ Seine Wahrnehmung des Kräfteverhältnisses untermauerte er mit einem Verweis auf die Spielanteile: „Ballbesitz war über 90 Minuten sehr ausgeglichen – am Ende aufgrund der etwas besseren Chancen für Gramastetten gerecht.“ Die Mischung aus Balance in den Phasen des Spiels und einem kleinen Plus an klaren Möglichkeiten auf Seiten der Heimischen zog sich als roter Faden durch die Partie.
Der Unterschied entstand aus einer Standardsituation: In der 23. Minute stellte Alexander Weigl nach einem Freistoß alleinstehend im Fünfmeterraum auf 1:0 – der am Ende entscheidende Treffer. Zur Pause blieb es beim 1:0. Wiesmayr beschrieb die Begegnung insgesamt als richtungsweisend und betonte, dass seine Mannschaft defensiv konsequent blieb und die heiklen Momente wegverteidigte.
Ein besonderes Augenmerk legte Wiesmayr auf die Spielleitung – und fand dafür deutliche Anerkennung: „Der Schiedsrichter war zu 100 Prozent korrekt und hat eine tadellose Partie gepfiffen.“ Für die anstehende Aufgabe richtet sich der Fokus sofort nach vorn: Das Derby erwartet er als extrem wichtige Auseinandersetzung, geprägt von vielen Zweikämpfen, zugleich aber sehr eng und spannend. Inhaltlich deutet sich damit eine Fortsetzung jener Tugenden an, die gegen Neufelden den Ausschlag gaben: Stabilität in der Defensive, Präsenz in den Duellen und das Nutzen entscheidender Momente – Eigenschaften, die in einem Abstiegskrimi besonders gefragt sind.