Im Duell der 1. Klasse Nord zwischen Union Ascendor Niederwaldkirchen und SV Lichtenberg überwog nach Abpfiff die Zufriedenheit: Basem Tawadrous hob die Überlegenheit seiner Elf hervor, betonte die starke Leistung einer jungen Truppe und blickte mit einer klaren Entwicklungsbotschaft nach vorne. Vor guter Kulisse blieben Debatten über strittige Szenen aus – im Mittelpunkt stand der reife, konsequente Auftritt der Gastgeber.

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„Wir waren klar überlegen“, bilanzierte der Trainer, würdigte aber die Umschaltstärke der Gäste: „Der Gegner hat gut gekontert.“ Mit Blick auf die ersten 45 Minuten ergänzte er: „Wir hatten in der ersten Halbzeit zwei gute Chancen.“ Die Führung fiel folgerichtig in der 33. Minute, als Alexander Perkmann zum 1:0 traf; zur Pause stand es 1:0.
Auch über ruhende Bälle setzte Niederwaldkirchen Akzente. „Wir hatten einen guten Freistoß, den der Tormann sicher gefangen hat.“ Die Hausherren blieben geduldig, kontrollierten weite Strecken und warteten auf den Moment, um den Deckel draufzumachen: In der 76. Minute erhöhte Edin Sarhatlic auf 2:0 und verschaffte seiner Mannschaft das beruhigende Polster.
In seiner Bewertung rückte Tawadrous das Kollektiv und die Philosophie in den Vordergrund: „Es war eine sehr gute Mannschaftsleistung. Besonders lobenswert ist, dass wir mit einer jungen Mannschaft gespielt haben.“ Mit Blick nach vorne stellte er klar: „Weiter gut trainieren und die Jungen fördern und fordern – das ist unsere Zukunft.“ Zur Atmosphäre merkte er an: „Das Stadion war gut besucht.“ Auch die Spielleitung fand Anerkennung: „Der Schiedsrichter war wirklich sehr gut an diesem Tag.“