In der 1. Klasse Nord setzte sich die Union Ganserlifte St.Peter in Runde 20 mit 4:2 gegen den SV Gramastetten durch. Nach frühem Rückstand glich St. Peter rasch aus, vor der Pause drehte Alex Thomas Trenkwitz das Spiel, nach dem Seitenwechsel machte der Stürmer mit zwei weiteren Treffern alles klar. Trainer Simon Erlinger brachte es auf den Punkt: "In der zweiten Halbzeit waren wir aktiver, jeder wollte den Sieg – dadurch war er am Ende verdient."

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Die Partie begann denkbar unglücklich für St. Peter/Wimberg: Schon in Minute 4 traf David Stadlbauer für Gramastetten aus der Distanz zum 0:1. Simon Erlinger beschrieb den Start so: "Wir sind sehr früh durch einen schönen Weitschuss aus rund 25 Metern in Rückstand geraten." Die Antwort folgte schnell: In der 10. Minute beförderte Gramastettens Manuel Ranninger den Ball unglücklich ins eigene Tor – 1:1. Danach übernahm das Heimteam Stück für Stück die Kontrolle, und Alex Thomas Trenkwitz stellte in Minute 21 auf 2:1. "Wir sind noch vor der Pause durch einen Abwehrfehler 2:1 in Führung gegangen", so Erlinger. Kurz darauf wurde St. Peter aber zu passiv. Die Gäste nutzten das und kamen durch Andreas Sippl in der 38. Minute zum 2:2. "Das Tor fiel aus abseitsverdächtiger Position", meinte der Coach, der aber zugleich eine faire Partie sah. Mit 2:2 ging es in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel legte St. Peter/Wimberg sichtbar zu, suchte konsequent den Weg nach vorne und belohnte sich. Das 3:2 in der 62. Minute war ein echtes Ausrufezeichen von Trenkwitz. Erlinger geriet bei der Beschreibung ins Schwärmen: "Das 3:2 entstand durch eine starke Einzelleistung von Alex Trenkwitz. Er ging alleine mit dem Ball über mehrere Gegenspieler und hat dann souverän abgeschlossen." Die Gastgeber blieben am Drücker, gewannen die Zweikämpfe und hielten Gramastetten von gefährlichen Zonen fern. Spät fiel die Entscheidung: In Minute 88 machte Trenkwitz seinen Hattrick zum 4:2 perfekt. Auch hier lieferte der Coach das Detail: "Das 4:2 wurde perfekt aufgelegt vom erst fünfzehnjährigen Philip Pichler, der zuvor eingewechselt wurde. Alex musste den Ball nur noch ins leere Tor schieben." Für Erlinger war der Schlüssel klar: "Die Einstellung in der zweiten Halbzeit war sehr gut. Jeder wollte den Sieg, dadurch war er schlussendlich verdient."
Trotz des klaren Endes blieb Gramastetten bis zum Schluss gefährlich. Das honorierte auch der Coach von St. Peter: "Gramastetten hatte immer wieder gefährliche Vorstöße." Die Treffer von Stadlbauer und Sippl zeigten, dass die Gäste im Umschalten zustechen können – umso höher ist der Wert des Heimsiegs einzuordnen, weil St. Peter nach der Pause die Kontrolle übernahm und die entscheidenden Situationen auf seine Seite zog. Positiv fiel zudem der Rahmen auf: "Die Schiedsrichterleistung war im Großen und Ganzen sehr gut und es war über 90 Minuten ein faires Spiel", betonte Erlinger. Mit dem Hattrick von Trenkwitz, der späten Vorarbeit des jungen Philip Pichler und einer klaren Steigerung nach der Pause hat St. Peter/Wimberg einen Abend erlebt, aus dem die Mannschaft Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben und den weiteren Saisonverlauf mitnehmen kann.