In der 1. Klasse Nord feierte die SPG Ulrichsberg / Klaffer in der 21. Runde einen 2:0-Heimsieg gegen den SV Lichtenberg. Doppel-Torschütze Kevin Pfoser entschied die Partie mit Treffern vor und nach der Pause. Sportchef Markus Cecho sah eine reife Vorstellung seiner Elf und sprach von einem verdienten Erfolg. „Wir waren die spielbestimmende Mannschaft von Anfang an“, sagte er nach dem Schlusspfiff – und hob neben Pfosers Effizienz auch die mannschaftliche Geschlossenheit hervor, die den Gastgebern über 90 Minuten Stabilität gab.

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Ulrichsberg/Klaffer übernahm sofort die Kontrolle, suchte konsequent den Weg nach vorne und setzte die Gäste früh unter Druck. „Wir waren die spielbestimmende Mannschaft von Anfang an“, betonte Markus Cecho, der dennoch auch Lichtenbergs Momente sah: „Zwei ganz große Chancen gleich am Anfang, eine davon alleine vor dem Torhüter.“ Die Hausherren ließen sich davon nicht beirren und belohnten sich in Minute 24: Kevin Pfoser stellte auf 1:0. Cecho beschrieb den Führungstreffer so: „Das erste Tor war eine schöne Einzelaktion. Im Gestochere hat er den Ball aus sieben Metern hineingeschoben.“ Mit dem knappen, aber verdienten 1:0 ging es in die Kabinen, Ulrichsberg/Klaffer lag zur Halbzeit vorne, Lichtenberg blieb aber im Rennen.
Nach Wiederbeginn erwischten die Gastgeber erneut den besseren Start – und wieder stand Pfoser im Mittelpunkt. In der 52. Minute köpfelte der Angreifer zum 2:0 ein. „Beim zweiten Tor kam eine herrliche Flanke von Phillip Ascher, ein wunderbares Kopfballtor“, schilderte Cecho die Szene, die den Hausherren viel Ruhe gab. Lichtenberg steckte nicht auf und blieb gefährlich. „In der zweiten Halbzeit gab es einen wunderbaren Weitschuss von rund 25 Metern an die Querlatte“. Ulrichsberg/Klaffer hielt jedoch die Ordnung, spielte weiter klar nach Plan und brachte den Vorsprung ohne Hektik über die Zeit – auch weil die Balance zwischen Angriff und Absicherung stimmte.
In der Analyse rückte Cecho vor allem den Zusammenhalt in den Vordergrund: „Die mannschaftliche Geschlossenheit war wieder da. Der taktische Plan wurde umgesetzt.“ Für den Sportchef passte nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Art und Weise. Gleichzeitig fand er anerkennende Worte für den Gegner: „Lichtenberg war sehr kampfstark und läuferisch gut, hatte aber teilweise Pech im Abschluss.“ Sein Fazit fiel klar aus: „Im Abstiegskampf gehen solche Bälle oft nicht rein – das war am Sonntag der Unterschied. Der Unterschied war Kevin Pfoser. Er schießt die Tore und ist momentan gut drauf.“ Ein Sonderlob ging an den Unparteiischen: „Es gab keine einzige strittige Szene. Der Schiedsrichter hat eine Topleistung abgeliefert und sehr gut mit den Spielern kommuniziert.“
Mit den drei Punkten steht Ulrichsberg/Klaffer bei 41 Zählern auf Rang drei, während Lichtenberg als Vierzehnter weiter um wichtige Punkte kämpft. Für die Gastgeber bleibt die Richtung klar: Leistung bestätigen, Effizienz behalten – und den Schwung aus diesen 90 Minuten mitnehmen.