Spielberichte

Stefan Görisch (Sportlicher Leiter SPG TruckCenter Altenfelden/Rohrbach): "Unser Wille machte letztendlich den Unterschied"

Niederwaldkirchen
SPG Altenfelden/Rohrbach

In der 1. Klasse Nord setzte sich die SPG TruckCenter Altenfelden/Rohrbach bei der Union Ascendor Niederwaldkirchen knapp, aber verdient mit 1:0 durch. Nach einem 0:0 zur Pause fiel der entscheidende Treffer erst in der Schlussminute, Torschütze war Nick Deutschbauer. Für Altenfelden/Rohrbach war es laut Sportchef Stefan Görisch der Lohn für mehr Spielanteile und ein konsequentes Auftreten auf dem kleinen Platz. „Das Spiel hätte gut und gerne 0:0 ausgehen können – am Ende macht das Tor den Unterschied“, erklärte er nach einem fair geführten Duell zweier kämpferisch starker Mannschaften.

Nahaufnahme der Beine eines Spielers mit blauen Fußballschuhen

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Geduldspiel bis zur 90.: Altenfelden belohnt sich spät

Die Partie begann ausgeglichen, beide Teams suchten den Weg nach vorne, ohne dabei allzu viel zu riskieren. Niederwaldkirchen hielt gut dagegen, Altenfelden hatte aus Sicht von Stefan Görisch „mehr Spielanteile“ und arbeitete sich Schritt für Schritt in die Begegnung – zur Pause stand es folgerichtig 0:0. Nach dem Seitenwechsel blieb es ein enges Spiel, in dem die Gäste druckvoll und zielstrebig auftraten, aber zunächst ohne Zählbares blieben. „Es war eine ausgeglichene Partie mit mehr Spielanteilen für uns und letztendlich auch ein verdienter Sieg“, ordnete Görisch den Verlauf ein. Der späte Stich saß dann in Minute 90: „Es war ein langer Ball über die Abwehr auf die Seite zu Nick Deutschbauer. Er ist allein auf den Torwart zugestürmt und hat den Ball überlegt neben dem Torwart ins Tor geschoben.“

„Sehr aggressiv, Zweikämpfe angenommen“ – wo Altenfelden zulegte und was noch fehlt

In seiner Analyse hob Görisch vor allem das Auftreten seines Teams hervor: „Sehr gut funktioniert hat, dass wir sehr aggressiv gespielt haben, die Zweikämpfe angenommen haben und phasenweise – auch auf diesem kleinen Platz – sehr gut Fußball gespielt haben.“ Dass der Sieg erst in letzter Sekunde fixiert wurde, passte für ihn zum Charakter dieses Spiels: „Der entscheidende Moment war das Tor in letzter Sekunde. Wichtig war aber, dass wir bis zuletzt an dieses Siegtor geglaubt haben. Das spricht für die Mentalität der gesamten Mannschaft.“ Gleichzeitig blieb der Sportliche Leiter selbstkritisch. „Besser werden kann sicher noch das gegenseitige Absichern, aber auch das Vermeiden einfacher Abspielfehler“, sagte er. Auch in der Chancenauswerting gibt es noch Verbesserungspotenzial: „Wir haben noch einige hochkarätige Chancen vergeben, müssen hier noch kaltschnäuziger vor dem Tor werden. Wenn wir Pech haben, kann diese Partie auch mit einem Sieg des Gegners enden.“

Respekt vor Niederwaldkirchen, Lob für den Unparteiischen und Blick auf die Tabelle

Auch dem Gegner zollte Görisch Respekt: „Niederwaldkirchen war immer gefährlich bei Standardsituationen und ist eine sehr aggressive, athletische Mannschaft mit guten Einzelspielern. Vor allem Edin Sarhatlic hat uns das Leben immer wieder schwer gemacht." Entsprechend eng blieb die Partie bis zum Schlussakkord von Deutschbauer. Positiv fiel zudem die Leitung des Spiels auf. „Der Schiedsrichter hat aus meiner Sicht eine Topleistung geboten. Es gab kaum Situationen, die zu großen emotionalen Aufregern führten", lobte Görisch. Nach dem Dreier bedankte er sich geschlossen bei seinem Team: „Pauschallob an die Mannschaft für die kämpferische und teilweise spielerisch sehr ansprechende Leistung auf schwierigem Untergrund. Die Jungs haben auch bis zum Schluss die Bereitschaft gezeigt, alles für den Sieg in die Waagschale zu werfen. Ein Kompliment auch an den Gegner. Es war ein gutes und fair geführtes Spiel.“

In der Tabelle steht Altenfelden/Rohrbach mit 38 Punkten auf Rang vier, Niederwaldkirchen hält bei 30 Zählern und Rang fünf. Für die Gäste ist es ein Sieg, der Substanz gibt – und den sie sich am Ende hart, aber verdient erarbeitet haben.

1. Klasse Nord: Niederwaldkirchen : SPG Altenfelden/Rohrbach - 0:1 (0:0)

  • 90
    Nick Deutschbauer 0:1