In Steinerkirchen ordnete Mario Verlende, Trainer von FC Union Steinerkirchen, das 1:1 gegen ATSV Malerei u. Fassaden Stein in der 1. Klasse Ost mit klaren Worten ein. Für ihn fühlte sich das Remis nicht gerecht an: Seine Mannschaft habe über weite Strecken die Kontrolle gehabt und erst spät den Ausgleich kassiert. Der Coach sprach von einer intensiven, körperbetonten Partie, hob den dominanten Ballbesitz hervor und verwies auf das 1:0 nach einer Ecke. Gleichzeitig richtete er den Fokus bereits auf die nächste Aufgabe.

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Seine zentrale Bewertung fiel eindeutig aus: „Nein, das war nicht gerecht. Wir hatten über 85 Minuten das Spiel unter Kontrolle.“ Beim Blick auf das Chancenverhältnis legte Verlende nach: „Wir hatten ungefähr 12 bis 13 Großchancen, Stein etwa 9 bis 10.“ Auch beim Ballbesitz sah er klare Vorteile für sein Team: „Rund 75 Prozent Ballbesitz spiegeln unser Spiel wider.“ In Summe stand für den Trainer damit der Eindruck einer über weite Phasen dominanten Vorstellung seiner Elf.
Nach einer Ecke setzte Steinerkirchen ein Ausrufezeichen: In der 37. Minute traf Christoph Heinl zum 1:0. Spät kippte die Stimmung jedoch: „Defensiv haben wir in der 85. Minute das Tor von Sebastian Scheibelmasser kassiert.“ Für den 1:1-Ausgleich zeichnete Sebastian Scheibelmasser verantwortlich. Zur Pause hatte Steinerkirchen mit 1:0 geführt, ehe die Gäste in der Schlussphase zuschlugen.
Auf dem Platz ging es nach Verlendes Eindruck zur Sache: „Sehr körperlich.“ Anpassungen in der Kabine gab es nicht: „Wir sind mit dem gleichen Plan in die 2. Halbzeit gegangen.“ Für die anstehende Partie formulierte der Trainer eine klare Erwartung: „Ich erwarte von meiner Mannschaft wieder eine Top-Leistung und eine Top-Einstellung. Gegen Wartberg wollen wir mindestens einen Punkt holen.“ Und er unterstrich noch einmal den Rückhalt im Umfeld: „Von unseren Zuschauern erhoffe ich mir auch wieder eine Top-Leistung.“