In der 26. Runde der 1. Klasse Ost feierte die Sportunion Hofkirchen im Traunkreis einen deutlichen 15:1-Heimsieg gegen die Sportunion Wartberg an der Krems. Bereits zur Pause stand es 10:0, die Gastgeber blieben auch danach torhungrig. Wartberg-Trainer Jozsef Weisz sprach von einer klaren Angelegenheit, verwies auf viele Ausfälle und lobte den Gegner als beste Mannschaft der Liga. Positives konnte er nicht mitnehmen, mit dem Unparteiischen war er sehr zufrieden.

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Hofkirchen legte los wie die Feuerwehr und brachte das Spiel früh auf Schiene. In der 5. Minute traf erst Manuel Mitterndorfer zum 1:0, wenige Augenblicke später erhöhte Nico-Jan Pilz bereits auf 2:0. Die Gastgeber blieben am Drücker: Mitterndorfer schnürte in Minute 7 seinen Doppelpack zum 3:0, Igor Kutic stellte in der 12. auf 4:0, Clemens Strauch in der 13. auf 5:0. Nach einer kurzen Verschnaufpause traf Florian Lukas Gruber in der 29. zum 6:0, Kutic legte in der 31. sein zweites Tor zum 7:0 nach. Strauch machte in Minute 35 das 8:0, Gregor König erhöhte in der 43. auf 9:0, ehe Mitterndorfer kurz vor dem Pausenpfiff in der 45. Minute mit seinem dritten Treffer das 10:0 fixierte. Zur Halbzeit war die Partie damit faktisch entschieden.
Auch nach dem Seitenwechsel ließ der Tabellenführer nicht locker. Kaum war die zweite Hälfte angepfiffen, traf Máté Váncsa in der 51. Minute zum 11:0. Die Hausherren blieben das aktivere Team und nutzten ihre Chancen eiskalt: Pilz erhöhte in der 65. auf 12:0, Kutic legte in der 67. sein drittes Tor zum 13:0 nach. Strauch machte in der 71. Minute das 14:0 perfekt, und Pilz setzte in der 81. mit seinem dritten Treffer noch das 15:0 drauf. Wartberg gab sich dennoch nicht auf und kam kurz vor Schluss zum Ehrentreffer: Enes Dilic stellte in der 88. Minute auf 15:1 und sorgte dafür, dass die Gäste zumindest ein Tor mitnahmen. Am klaren Endergebnis änderte das freilich nichts.
Wartberg-Trainer Jozsef Weisz fand nach dem Schlusspfiff deutliche Worte. „Das war sehr schwierig. Zur Pause waren wir komplett gebrochen, 10:0 – unglaublich, was wir heute erlebt haben“, fasste er an der Linie zusammen. Den Knackpunkt sah er ganz früh: „Rund um die elfte Minute stand es 4:0, da ist das Spiel für uns schon davongelaufen.“ Er machte keinen Hehl aus den Problemen: „Uns fehlen fünf Verletzte und zwei Gesperrte. Unsere Einstellung hat heute nicht gepasst, das hat das Spiel entschieden.“ Zum Gegner hatte Weisz nur Anerkennung übrig: „Der Gegner war viel besser als wir – überall besser. Hofkirchen ist die beste Mannschaft der Liga und verdient Meister. Ich wünsche ihnen alles Gute.“ Positives nahm er keines mit: „Von dieser Niederlage kann ich nichts Positives mitnehmen.“ Ein Extra-Lob ging an den Unparteiischen: „Die Schiedsrichterleistung war sehr gut, ich bin hochzufrieden.“ Zum Abschluss bedankte sich Weisz für die gemeinsame Saison: „Ich bedanke mich für ein Jahr Zusammenarbeit und wünsche beiden Vereinen alles Gute.“