Spielberichte

„Offensiv waren wir sehr harmlos“ – Aigner erklärt Aschachs 0:4 in Ried

Union Ried/Trkr.
FC Aschach/Steyr

Zum Abschluss der 1. Klasse Ost kassierte der FC Aschach an der Steyr bei Union Ried im Traunkreis eine deutliche 0:4-Niederlage (0:2). Ried legte früh vor und blieb über weite Strecken das aktivere Team, Aschach fand offensiv kaum Durchschlagskraft. Trainer Roland Aigner sprach von drei Ausfällen, die schwer zu kompensieren waren, und sah das Ergebnis als verdient an: "Wir haben nie richtig ins Spiel gefunden, offensiv waren wir sehr harmlos und der Wille beim Gegner war größer."

Zwei Spieler und der Schiedsrichter kurz vor dem Anstoß

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Ried legt früh vor – Covic trifft doppelt vor der Pause

Union Ried startete wach und nutzte die erste starke Phase eiskalt. Schon in Minute 9 stellte Leon Covic auf 1:0, später legte der Rieder Angreifer in der 38. Minute das 2:0 nach – ein Halbzeitstand, der dem Spielverlauf entsprach. Aschach wollte zwar von Beginn an mitspielen, bekam aber keinen echten Zugriff. "Wir haben versucht, das Spiel mitzugestalten. Es ist uns aber nicht gut gelungen", sagte Aigner und verwies auf "drei Ausfälle", die sich bemerkbar machten. Ried agierte druckvoll, suchte früh den Zugriff, was Aigner so einordnete: "Union Ried hat von Anfang an Druck gemacht. Wir sind nie richtig ins Spiel gekommen. Unterm Strich ist das Ergebnis nicht unverdient."

Aigner über die Unterschiede: Zweikämpfe, Wille und fehlender Punch

Der Knackpunkt lag für den Aschach-Coach klar in der Offensive. "Entscheidend war, dass wir nicht viele Chancen ausgespielt haben. Wir hatten nur ein paar Möglichkeiten und die nicht verwertet", erklärte Aigner. Seine Mannschaft konnte "spielerische Akzente" nicht setzen, der letzte Pass und die Entschlossenheit im Abschluss fehlten. "Offensiv waren wir sehr, sehr harmlos dieses Wochenende", sagte er unverblümt. Gleichzeitig hob Aigner die körperliche Präsenz und Entschlossenheit der Heimischen hervor: "Union Ried war zweikampfstärker als wir, und der Wille zum Sieg war beim Gegner größer." Diese Mischung aus zu wenig Durchschlag vorne und verlorenen Duellen gegen den Ball zog sich durch die Partie und ließ Aschach kaum ins Rollen kommen.

Pekic und Kiesenhofer machen alles klar – Blick auf die Saison und den Sommer

Nach der Pause blieb Ried geduldig und setzte die nächsten Nadelstiche. In der 70. Minute traf Daniel Pekic zum 3:0, fünf Minuten später erhöhte Simon Kiesenhofer auf 4:0 – die endgültige Entscheidung an einem Tag, an dem Aschach, wie Aigner es formulierte, "der letzte Touch" fehlte. Trotz des klaren Resultats betonte der Trainer den positiven Saisonrahmen: "Wir haben das Ziel erreicht, den Klassenerhalt. Dazu gratuliere ich der Mannschaft." In der Abschlusstabelle stehen 29 Punkte und Rang neun, Ried beendet die Runde mit 45 Zählern auf Platz fünf. Für den Sommer hat Aigner einen klaren Plan: "In der Vorbereitung wollen wir mehr Augenmerk auf spielerische Akzente legen. Offensiv müssen wir stärker werden – das ist unser Wunsch und unser Fokus."

1. Klasse Ost: Ried i.Trkr. : Aschach/Steyr - 4:0 (2:0)

  • 75
    Simon Kiesenhofer 4:0
  • 70
    Daniel Pekic 3:0
  • 38
    Leon Covic 2:0
  • 9
    Leon Covic 1:0