In der 1. Klasse Ost setzten sich die USV Remax Alpha St.Ulrich Juniors gegen den TUS Kremsmünster mit 4:1 durch und machte nach dem 1:1 zur Pause vor allem nach Seitenwechsel den Unterschied. Trainer Peter Ritt sah seine Mannschaft „kämpferisch und spielerisch besser“ und führte den Heimsieg vor allem auf zwei Faktoren zurück: eine stabile Defensive und die bessere Chancenverwertung. Genau dort lag aus seiner Sicht der entscheidende Unterschied.

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Über weite Strecken entwickelte sich zunächst genau die Partie, die Ritt hinterher als „kämpferisch“ beschrieb. St. Ulrich ging in der 28. Minute in Führung, als Alexander Hainböck einen gut herausgespielten Angriff sauber abschloss und damit das 1:0 besorgte. Lange hielt dieser Vorsprung aber nicht, weil Tobias Messing in der 41. Minute für Kremsmünster auf 1:1 stellte. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause. Nach Wiederbeginn nahm die Begegnung dann klar die Richtung der Gastgeber: Jakob Dorn traf in der 53. Minute zum 2:1, legte nur drei Minuten später das 3:1 nach und setzte in der 89. Minute mit seinem dritten Treffer auch den Schlusspunkt zum 4:1.
Für Peter Ritt lag der Schlüssel nicht in einem einzelnen Zufallsmoment, sondern in der Art, wie seine Mannschaft das Spiel nach dem Seitenwechsel an sich zog. „Das Spiel war kämpferisch, spielerisch waren wir dann besser, haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht und den Spielverlauf auf unsere Seite gekriegt“, sagte der Trainer. Besonders wichtig war ihm dabei die Arbeit gegen den Ball. „Der entscheidende Moment war, dass wir in der Defensive gut waren und vorne unsere Chancen genutzt haben.“ Genau diese Kombination erklärte für ihn auch, warum aus einem 1:1 zur Pause am Ende noch ein klarer Heimsieg wurde. St. Ulrich blieb nach dem Seitenwechsel am Drücker und belohnte sich diesmal auch konsequent mit Toren.
Dass das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel, wollte Ritt dennoch nicht nur auf den eigenen Angriff reduzieren. Er sah auch beim Gegner Qualitäten und ordnete die Leistung der Gäste nüchtern ein: „Kremsmünster war kämpferisch und von der Härte her gut, aber spielerisch waren wir besser.“ Gleichzeitig schob er nach, dass bei seiner Mannschaft nicht alles perfekt war. „Im Zentrum, im Mittelfeld kann man das vielleicht noch besser machen“, meinte er. Der klare Unterschied lag für ihn letztlich vor den Toren. „Wir haben die Tore gemacht, und Kremsmünster hat die paar Chancen, die sie gehabt haben, nicht genutzt.“ Auch mit dem Spielverlauf rundherum war er einverstanden: „Es hat nicht viele strittige Situationen gegeben. Der Schiedsrichter war gut.“
Für St. Ulrich ist dieses 4:1 mehr als nur ein Heimsieg mit schönem Endstand. Nach sieben Runden halten die Juniors nun bei 14 Punkten und bleiben damit in der Spitzengruppe auf Rang drei. Vor allem die zweite Halbzeit liefert dem Trainer Gründe, auf dieser Leistung aufzubauen, weil sie genau das zeigte, was er sehen wollte: defensive Stabilität, bessere spielerische Lösungen als der Gegner und Effizienz im Abschluss. Der TUS Kremsmünster bleibt nach dieser Niederlage bei sechs Punkten. St. Ulrich dagegen nimmt aus dem Sonntagnachmittag nicht nur drei Zähler, sondern auch eine klare Bestätigung mit, dass der Weg über Ordnung in der Defensive und Konsequenz vorne derzeit gut funktioniert.