In der 1. Klasse Ost hat die SPG SK/ATSV Vorwärts Steyr mit einem 4:1-Erfolg gegen den FC LACKWERK 44 Aschach/Steyr die erhoffte Reaktion auf das 1:1 der Vorwoche in Ried gezeigt. Co-Trainer Marco Schorkopf sah von Beginn an eine Mannschaft, die „heiß war und brannte auf das Spiel“ und sich auch vom zwischenzeitlichen Ausgleich nicht aus der Spur bringen ließ.

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Bereits in den ersten Minuten war zu erkennen, dass Vorwärts diesmal mit viel Energie und Entschlossenheit in die Partie ging. „Wir hatten von Beginn an ein gutes Gefühl. Die Mannschaft war heiß und brannte auf das Spiel“, sagte Schorkopf nach dem Schlusspfiff. Die Gastgeber belohnten sich in der 21. Minute für den guten Start. Julian Kolm brachte Vorwärts mit 1:0 in Führung. Auch danach blieb die Heimmannschaft spielbestimmend und kam zu weiteren Möglichkeiten, um die Führung auszubauen. Aschach zeigte allerdings, warum die Mannschaft bis zu diesem Zeitpunkt noch ungeschlagen war. Per Elfmeter von Arslan Nesimovic gelang den Gästen noch vor der Pause der Ausgleich zum 1:1. Damit war die Partie zur Halbzeit wieder völlig offen, obwohl Vorwärts bis dahin eine gute Leistung gezeigt hatte.
Nach der Pause erwischten die Gastgeber dann einen perfekten Start. „Gleich nach der Halbzeit erhöhten wir mit zwei Blitztoren auf 3:1 und machten unser Spiel“, so Schorkopf. Edi Dzafic brachte Vorwärts in der 46. Minute erneut in Führung, ehe Julian Kolm nur zwei Minuten später auf 3:1 erhöhte. Der Doppelschlag gab der Mannschaft zusätzlich Sicherheit und brachte das Spiel wieder klar in die Richtung der Gastgeber. In der 57. Minute war es erneut Kolm, der mit seinem dritten Treffer an diesem Nachmittag auf 4:1 stellte. Vorwärts blieb auch danach gefährlich und hatte weitere Möglichkeiten, das Ergebnis noch höher ausfallen zu lassen. „Wir hatten wieder einige Chancen auf ein noch höheres Ergebnis. Das 4:1 geht in dieser Höhe deshalb auch in Ordnung“, meinte Schorkopf.
Für das Trainerteam war neben dem Ergebnis vor allem die Leistung der Mannschaft entscheidend. „Die Spieler waren fokussiert und haben das, was wir trainiert haben, unseren Matchplan, einfach gut durchgezogen“, erklärte der Co-Trainer. Gerade nach dem 1:1 in Ried war die Reaktion der Mannschaft wichtig. Gegen Aschach zeigte Vorwärts von Beginn an eine andere Schärfe und konnte diese Einstellung über weite Strecken der Partie auf den Platz bringen. Dabei war dem Trainerteam auch bewusst, dass mit Aschach ein spielstarker und bis dahin ungeschlagener Gegner zu Gast war. „Aschach ist mittlerweile auch spielerisch stark und war bis dato noch ungeschlagen“, betonte Schorkopf.
Trotz der aktuell guten Tabellenposition bleibt man bei Vorwärts Steyr bewusst bei der eigenen Linie. Der Blick soll nicht zu weit nach vorne gehen. „Wir schauen wirklich von Spiel zu Spiel. Natürlich freut man sich, wenn man in der Tabelle weit oben steht, aber für uns steht die Entwicklung der Mannschaft im Vordergrund“, erklärt Schorkopf. Besonders die Weiterentwicklung der jungen Spieler ist dem Trainerteam wichtig. Sie sollen Verantwortung übernehmen, Erfahrungen sammeln und sich Schritt für Schritt weiterentwickeln. „Wir wollen unsere jungen Spieler besser machen und als Mannschaft Woche für Woche den nächsten Schritt machen. Das ist für uns wichtiger, als ständig auf die Tabelle zu schauen.“ Dabei geht es nicht nur um kurzfristige Ergebnisse, sondern darum, eine Mannschaft zu entwickeln, die sich kontinuierlich verbessert und den eingeschlagenen Weg gemeinsam weitergeht.
Mit 17 Punkten bleibt Vorwärts Steyr im Spitzenfeld der Tabelle. Der 4:1-Sieg gegen den FC Aschach war dabei vor allem aufgrund der gezeigten Leistung ein positives Zeichen. Der einzige kleine Wermutstropfen war die rote Karte in der 90. Minute gegen Kenan Kahrimanovic, die am klaren Heimsieg allerdings nichts änderte. Für Schorkopf überwog am Ende klar das Positive: „Wir sind als Trainerteam stolz auf die Mannschaft.“ Nach der starken Leistung gegen Aschach gilt für Vorwärts nun wieder das Motto: weiterarbeiten, weiterentwickeln und von Spiel zu Spiel schauen.