Im Heimspiel gegen den UFC Lasco Lochen in der 1. Klasse Süd-West überwog nach dem 1:1 die Sachlichkeit in der Analyse – und eine klare Einordnung durch Gerald Hainzl von WSV-ATSV Ranshofen. „Für mich war das Unentschieden gerecht – unterm Strich nach 90 Minuten.“ Der Trainer sah eine insgesamt ausgeglichene Partie, in der seine Mannschaft nach der Pause mehr Zugriff fand. Ranshofen glich nach einer Standardsituation postwendend aus (Torschütze: Niklas Zach) und hatte später sogar das 2:1 vor Augen, ehe Lochen in gemeinsamer Abwehrarbeit klärte. Die Stimmung: konzentriert, zuversichtlich – mit Blick auf die guten Ansätze der zweiten Hälfte.

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„In der ersten Halbzeit war es eher ausgeglichen, in der zweiten hatten wir ein bisschen mehr Spielanteile“, hielt Hainzl fest. Zum Verlauf erklärte er: „Wenn wir als Heimmannschaft unachtsam waren, kam Lochen zu Chancen. In Führung gerieten sie (Torschütze: Julian Maislinger) aber nicht durch einen Eigenfehler. Wir haben dann postwendend nach einer Standardsituation ausgeglichen (Torschütze: Niklas Zach).“ Besonders präsent blieb ihm eine Szene nach dem Ausgleich: „Es wäre fast das 2:1 gewesen, aber das haben der Torhüter des UFC Lasco Lochen und ein Verteidiger gemeinsam sehr, sehr gut verhindert.“
Hainzl ordnete den Auftritt des Gegners ein: „Lochen ist eine kompakte, gute Erste-Klasse-Mannschaft auf unserem Niveau. Sie haben gute Einzelspieler, offensiv waren sie nicht schlecht – insgesamt war das ausgeglichen.“ Einen klassischen „Mann des Spiels“ wollte er nicht benennen, setzte aber ein klares Zeichen: „Mann des Spiels nicht, aber Samuel Forster möchte ich herausstreichen. Er hat wirklich brav gespielt, gut gekämpft.“
Zur Einordnung der eigenen Leistung sagte Hainzl: „Am Anfang der Saison weiß man nie genau, wo man steht, aber im Großen und Ganzen, unterm Strich, haben wir schon das meiste erfüllt, was ausgemacht war.“ Personell fehlte Tasev mit einer Oberschenkelverletzung, zudem musste ein Spieler im Spiel mit einem Nasenbeinbruch vom Feld; sein weiterer Einsatz ist offen. Für die kommende Woche gab der Trainer die Richtung vor: „Wir müssen einfach dranbleiben, den Schwung aus der zweiten Halbzeit in die nächste Woche mitnehmen – es wartet ein Derby, auf das wir uns schon freuen.“