Nach einem kampfbetonten Derby in Burgkirchen zeigte sich Gerald Hainzl, Trainer von WSV-ATSV Ranshofen, zufrieden. Sein Team kontrollierte vor der Pause Ball und Räume, später wurde es mit etwas Nervosität und Blessuren wacklig; Gastgeber UFC Burgkirchen drückte auf den Ausgleich, doch die Abwehr hielt stand. Standards brachten auf beiden Seiten nichts Zählbares, strittige Strafraumszenen blieben aus. In der 1. Klasse Süd-West ordnete Hainzl das Nachbarschaftsduell als intensiv ein und sprach von einem verdienten Auswärtssieg: "Es war einfach ein typisches Derby."

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Ranshofen erwischte die griffigere erste Hälfte und fand in der Anfangsphase über mehrere Ecken ins Spiel, ohne direkten Ertrag. In der 38. Minute stellte Matteo Cecura auf 1:0. Kurz darauf hatte Ranshofen noch vor der Pause die große Chance auf das 2:0, während Burgkirchen ebenfalls zu Möglichkeiten kam. Insgesamt sah Hainzl seine Mannschaft vor dem Seitenwechsel in einer stabilen Spielkontrolle.
Nach der Pause kippte die Partie phasenweise: Mitte der zweiten Halbzeit wurde Ranshofen "ungewöhnlich ein bisschen nervös" und musste auch Blessuren wegstecken. Burgkirchen erhöhte den Druck und suchte den Ausgleich, fand aber gegen Ranshofens kompakte Defensive keinen Durchbruch. "Unser Defensivverhalten hat für alles gut gestanden", betonte Hainzl. Standardsituationen brachten hüben wie drüben keinen entscheidenden Impuls. Am Ende stand für Ranshofen ein verdienter Arbeitssieg im Derby – weil die Mannschaft die Zweikämpfe annahm und die heikle Phase geschlossen überstand.
Der Blick richtet sich sofort nach vorn: Nächste Woche wartet das nächste Heimderby. "Freuen wir uns, freuen wir uns schon auf das Derby." Hainzl erwartet viele Zuschauer und dieselben Tugenden wie gegen Burgkirchen. Zugleich formuliert er einen klaren Anspruch an die Entwicklung seiner Elf: Man wolle sich spielerisch wieder dorthin bewegen, wo das Team bereits im Herbst war – mit mehr Ruhe am Ball, ohne die Intensität in den Zweikämpfen zu verlieren.