Zwischen ATSV Mattighofen und FC Genino Pischelsdorf entwickelte sich ein intensives Derby mit wechselnden Phasen. Aus der Sicht von Werner Hartl war es eine Partie mit zu vielen liegen gelassenen Großchancen seiner Mannschaft und einer bitteren Szene in der Nachspielzeit. Er beschreibt das Duell in der 1. Klasse Süd-West als insgesamt ausgeglichen, hadert aber mit der Effektivität: „Der ATSV Mattighofen hat, glaube ich, fünf hundertprozentige Chancen liegen lassen.” Die Stimmung nach dem Schlusspfiff ist entsprechend kritisch – mit klarem Appell an die eigene Mannschaft und dem Blick auf das nächste Highlight in St. Martin: „Es muss besser werden gegenüber dem ersten Spiel – und da muss wieder gepunktet werden.”

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Hartl ordnet den Spielverlauf deutlich über die Effizienz ein: „Der ATSV Mattighofen hat, glaube ich, fünf hundertprozentige Chancen liegen lassen.” Und weiter: „So ist uns das Spiel ein bisschen entglitten, obwohl wir genug Möglichkeiten hatten, es früher auf unsere Seite zu ziehen.” Seine Botschaft ist eindeutig: Mattighofen hatte genügend Möglichkeiten, das Spiel frühzeitig in die richtige Bahn zu lenken, ließ diese aber ungenutzt – das Übergewicht in entscheidenden Momenten wurde nicht in Zählbares umgemünzt.
In Sachen Spielkontrolle sah Hartl keinen klaren Vorteil für eines der Teams: „Die Kontrolle war auf beiden Seiten ein bisschen ausgeglichen. Einmal Pischelsdorf, einmal Mattighofen.” Den Auftakt beschreibt er so: „Anfangs war Pischelsdorf ein bisschen am Drücker, und wir haben dann doch das 1:0 gemacht.” Das frühe 1:0 markierte Adis Sistek, ehe die Partie mehrfach kippte. Spürbar war für ihn vor allem der Derby-Charakter: „Es war eher ausgeglichen – ein typisches Derbyspiel.”
Bei ruhenden Bällen zog Hartl ein nüchternes Fazit: „Ja, da hat es nicht viel gegeben, weil ATSV Mattighofen ist nicht zu einer Ecke gekommen, obwohl Pischelsdorf, ich glaube, zehn Ecken und Freistöße bekommen hat.” Für den Ausgang entscheidend war für ihn das, was spät passierte: „Wegen der vielen vergebenen Chancen sind wir nicht direkt zum Erfolg gekommen und haben in der 93. Minute noch einen Elfmeter gegen uns bekommen – das Spiel hätten wir davor schon entscheiden müssen.” Zuvor hatte Filip Avramovic nach der Pause zweimal getroffen – zum 2:2 und zum 3:2. In der Schlussphase stellte Jonas Renzl schließlich auf 3:3. Hartls Schlusswort bleibt unmissverständlich: „Aus dieser Partie nehme ich eigentlich gar nichts mit. Es muss besser werden gegenüber dem ersten Spiel und jetzt haben wir wieder ein Topspiel in St. Martin, da muss wieder gepunktet werden.”